
Niemand sei kleiner als die Söhne grosser Männer, hat
Albert Bitzius, der Sohn von Jeremias Gotthelf, einmal humorvoll festgestellt .Wie steht
es dann um deren Töchter?. Ganz still ist es um Gotthelfs jüngste Tochter Cécile
geblieben. Dabei beurteilte er selbst sie als sein aufgewecktestes witzigstes und auch
geliebtestes Kind. Hunderte ihrer sehr lebendig geschriebenen Briefe sind erhalten, doch
die Erinnerung an sie scheint verschwunden zu sein.
Wie gut dass ihr jüngster noch lebender Enkel dem nun abhilft und ihr hochinteressantes
und intensives Leben vor uns aufrollt: die frühe Heirat mit einem sehr intelligenten,
aber gefühlskargen Mann, den frühen Verlust zweier Söhne und andere schwere
Familienprobleme - alles neben der aufbauenden Arbeit als Pfarrfrau in anspruchsvollen
Gemeinden. Ersteunlich ist es, wie nahe uns Cécile dabei kommt, trotz der Jahrhundert
-Entfernung.
Kommentar von Ruth Bietenhard
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Zum
Inhalt |
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Cécile von Rütte-Bitzius ist eine phantasie-
und temperamentvolle Persönlichkeit, in vielem ihrem Vater ähnlich; sie meistert ihr
arbeitsreiches, oft von Krankheiten und Leid überschattetes Leben in vorbildlicher Weise,
gestützt von einer tiefen Religiosität.
Das Leben im Pfarrhaus Lützelflüh und die Gestalt des Vaters Jeremias Gotthelf
erscheinen in farbigen Schilderungen aus der Rückschau der 65-jährigen Cécile wie auch
in Briefausschnitten aus Kindheit und Jugend.
Das Buch stützt sich Hauptsächlich auf bisher unbekannte Quellen aus dem Familienarchiv
von Rütte-Bitzius.
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Zum
Autor |
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Bernhard von
Rütte, 1917 geboren, wuchs
in einem Emmentaler Pfarrhaus auf. Sein Vater, Walter von Rütte, war das jüngste Kind
von Gotthelfs jüngerer Tochter Cécile. Von Ihr hatte er eine Fülle von Erinnerungen an
seine Grosseltern überliefert erhalten, die er lebendig an seine Kinder weitergab. Das
weckte in Bernhard das Interesse an der Familiengeschichte. Schon früh begann er deshalb
mündliche Überlieferung und Dokumente zu sammeln. In seiner langen Laufbahn als Arzt und
Dozent an der Uni Bern musste dieses Interesse zurücktreten. Erst als er 1992 seine
ärtzliche Tätigkeit aufgab, konnte er sich mit ganzer Kraft der Familiengeschichte
widmen, und das Familienarchiv von Rütte-Bitzius sichten und ordnen. Aus dieser Arbeit
ist das vorliegende Lebensbild seiner Grossmutter Cécile von Rütte-Bitzius
herausgewachsen. Der Autor versteht es als ein Zeichen des Dankes an sie für die
gewissenhafte Erhaltung von Jeremias Gotthelfs Nachlass.
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Zu
beziehen bei |
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Berchtold Haller Verlag Bern,
Nägeligasse 9, 3000 Bern 7,
Tel: 031 311 11 45 / Fax: 031 311 25 83 |
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*Das Buch
umfasst
136 Seiten
im Format
23x21 cm,
es ist mit 37 schwarz-weiss
Abbildungen illustriert. |
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