Freunde, Maler und Verleger in Gotthelfs Leben
   

Jakob Steiner

Jakob Steiner, (1796 - 1863)
Mathematiker, Professor in Berlin, Jugendfreund Gotthelfs
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Julius Springer

(1817 - 1877)

Gotthelfs Berliner Verleger: Obwohl politisch ein Radikaler, schätzte Springer Gotthelfs Werke, verbreitete sie in Deutschland und zahlte hohe Honorare. Seit 1847 bekam kein Schweizer Verlag, ausser dem der "Alpenrosen" mehr ein Manuskript von Gotthelf.

Siehe auch Literaturhinweise:
Julius Springer und Jeremias Gotthelf

 

Leo Paul Robert

Ilustrator von Gotthelfs Werken
Siehe  Literaturhinweise:
"Emmentaler Veduten von Leo Paul Robert"

J.H. Pestalozzi

Am 26. April hielt der damals schon 80jährige Pestalozzi in Langenthal eine berühmt gewordene Rede über die damalige Lage in der Schweiz. Unter den Zuhörern war Albert Bitzius, bei dem die Gedanken Pestalozzis auf fruchtbaren Boden fielen.

Jakob Steiner

Als der junge Albert Bitzius dem Studium der Theologie oblag, widmete sich sein Altersgenosse und Dorfkamerad Jakob Steiner aus Utzenstorf den mathematischen Wissenschaften. Er war der Sohn des Niklaus Steiner und der Anna Barbara, geb. Weber. In der Dorfschule konnte er sich nur bescheidene Kenntnisse aneignen; er kam dann um 1814 zu weiterer Ausbildung in die Lehranstalt von Vater Pestalozzi in Yverdon, wo die aussergewöhnliche, mathematische Begabung des Bauernburschen erkannt und gefördert wurde. Steiner bezog hierauf 1818 die Universität Heidelberg und wurde Lehrer an der Kriegsschule in Berlin. Die Universität Königsberg verlieh ihm den Doktor. Bald wurde der geniale Mathematiker Professor, und wirkte als solcher lange Jahre in Berlin. Er trat dort, fern der Heimat für die Bücher Gotthelfs ein. In seinen späteren Jahren begab er sich auf Reisen und wohnte zuletzt in Bern, wo an seinem Sterbehaus an der Kramgasse Nr. 38 eine Gedenktafel zu seinen Ehren angebracht ist. Auch bei der Kirche Utzenstorf befindet sich eine Gedenktafel zur Erinnerung an den Mathematiker.

Albert Anker

    

(1831 - 1910)

Der Künstler, dessen malerische Welt oft allzu schnell mit Gotthelfs dichterischer gleichgesetzt wurde, sollte nach dem Wunsch seines Vaters Pfarrer werden, studierte auch bis zu den Abschlussexamina, hatte aber grundsätzliche Zweifel an seiner Berufung. Gegen den Auftrag, Gotthelf zu illustrieren, der sogar vom Bundesrat unterstützt wurde, hat Anker sich lange intensiv gewehrt, da er sich dem Dichter nicht gewachsen fühlte. Trotzdem machte er zehn Jahre lang Studien im Emmental. 1899 verweilte Anker in Utzenstorf im "Bären" und zeichnete für "die Käserei in der Vehfreude"

Siehe auch Literaturhinweise:
"Albert Ankers Emmental Bilder"


  
Die hier publizierten Bilder und Informationen stammen aus dem Buch "Jeremias Gotthelf - Leben, Werk, Zeit"
von Hanns Peter Holl