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Die Sonderausstellung zu Gotthelfs Novelle «Die schwarze Spinne» bleibt bis Ende 2018 geöffnet.


Unsere Website mit benutzerfreundlichem Look

Weiterer Schritt in der digitale Welt

Nun wird die Website des Gotthelf Zentrums auf allen Endgeräten optimal benutzerfreundlich dargestellt - insbesondere auf unseren mobilen Freunden, den Smartphones. gotthelf.ch ist ist jetzt «responsive».

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Die Website passt ihr Erscheinungsbild den Ausgabegeräten an: Ob auf dem PC oder dem Laptop, auf dem Smartphone oder dem Tablet, ob hoch oder quer - immer ist die Darstellung optimal.

Links Handy bisher: Kleine Darstellung, Handhabung nicht optimal auf dem Smartphone... die Website gotthelf.ch wurde ja schliesslich bereits vor mehr als 5 Jahren entwickelt - damals war Responsiveness noch kein Thema...

Rechts Handy neu: Gross, klar und einfach zu bedienen, so wie es sich für eine moderne Website «gehört».

Die grosse Arbeit hinter den Kulissen haben unser Hausgrafiker Kurt Eichenberger, Biglen, und Patrick Zinsli von unserem Provider cmsbox, Bern, geleistet.

Grosses Merci an euch zwei!


1. April: Saisoneröffnung

Sonniger Auftkakt zur neuen Saison

Das Wetter zeigt sich von der prächtigsten Seite - und das Gotthelf Zentrum strahlt im schönsten Frühlingskleid.

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Mitglieder des Leitungs-Teams, des Vorstands und Damen vom Empfangs-Team stossen auf die neue Saison an - und bereits erscheinen die ersten Besucherinnen: Ein munteres Trio von drei aufgestellten Damen!

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Neu: Attraktives Mitbringsel aus dem Gotthelf Zentrum

Die Schokoladenseite von Jeremias Gotthelf

Rechtzeitig auf die neue Saison 2017 hin sind sie bereit: Die drei Sorten feinste Emmentaler Schokolade in exklusiven Verpackungen mit coolem Design.

Der Wunsch, ein attraktives kleines Mitbringsel nach dem Besuch des Gotthelf Zentrums anbieten zu können, bestand schon seit einiger Zeit - nun ist er realisiert: Am Empfang präsentieren sich zweimal drei «gluschtige» Gotthelf Schokoladen in attraktivem Design.

Die drei Sorten werden durch die Firma «Emmentaler Backwaren» in Biglen von Hand gefertigt, mit natürlichen Rohstoffen, meist aus der Region: Grand Cru Bio Milchschokolade mit Dinkel-Bräzeli, mit Sonnenblumenkernen oder mit Zimt und Lindenblüten. Der Preis: CHF 5.00


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In der Serie "Classic" hat Grafiker Kurt Eichenberger die Verpackung in Anlehnung an das so genannte «Key Visual», das Erscheinungsbild des Gotthelf Zentrums gestaltet.


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Die zweite Serie nimmt das Thema der aktuellen Sonderausstellung zur «Schwarzen Spinne» auf. Es ist geplant, die zweite Serie jeweils auf die Thematik der Wechselaustsellungen abzustimmen


Verbesserte Informationen

Ergänzungen der Ausstellung

Felis Joss, Schriftgrafik und Serigrafie Huttwil, und seine Tochter Céline bringen Ergänzungen in der Ausstellung an.

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In der Sonderausstellung gibt nun ein erklärendes Paneel weitere Erläuterungen zum Bystal - dem mysteriösen Fensterpfosten, in dem die "Schwarze Spinne" eingesperrt wurde.
Neu sind auch die Beschriftungen im "Biografie-Raum", angebracht auf den Schubladenkorpussen im Siebdruckverfahren.


Kurz vor dem Start zur neuen Saison

Putz- und Aufräumetag

Auch dieses Jahr machen Mitglieder des Vorstands und des Leitungs-Teams die Umgebung des Gotthelf Zentrums fit für die kommende Saison

Nach der «Befehlsausgabe» machen sich alle an die Arbeit: Blumenbanden und Wege jäten, Spinnweben entfernen, im Teich die Algen mit dem Hochdruckreiniger entfernen, altes Holz zersägen und entsorgen... und zum Schluss das wohl verdiente Znüni mit Bratwurst, Züpfe und «öppis z'Trinke».

 

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Baustelle rund ums Gotthelf Zentrum

Sanierung Wasserleitung

Die Wasserleitung, die den Brunnen im Gotthelf Zentrum speist ist in die Jahre gekommen und undicht geworden - sie muss repariert werden. Hier einige Bildimpressionen...

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Das Gotthelf Zentrum auf dem Weg in die sozialen Medien

Auf Facebook präsent

15. März 2017: Ab diesem Datum hat das Gotthelf Zentrum einen eigenen Facebook-Auftritt - gehen Sie vorbei! Klicken Sie einfach auf das Bild unten. Wir freuen uns auf Ihre «Likes».

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Kalter Januar macht Probleme

Gefrorene Wasserleitung führt zu Eisbahn beim Gotthelf Zentrum

Der kalte Januar ermöglicht zwar wunderbare Bilder...

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...aber er liess auch die Wasserleitung zwischen dem Brunnen und dem Teich einfrieren - was zu einer richtigen Eisbahn führte!

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Die defekte Leitung muss dann im Frühling vollständig ersetzt werden.


Museums-Saison 2016


29. Oktober: Wichtiger Meilenstein erreicht

Jubiläum: Heute können wir den 25'000. Gast im Gotthelf Zentrum begrüssen!


Im August 2012 ist das Gotthelf Zentrum eröffnet worden - und heute, am zweitletzten Tag der Saison 2016 können wir bereits den 25‘000 Gast begrüssen!

Ein schöner Zufall will es, dass der «Meilenstein 25‘000 Besucher seit der Eröffnung» im Rahmen einer Führung für eine welsche Gruppe gefeiert werden kann: Es sind «Amis de la bibliothèque La Chaux-de-Fonds», die heute das Museum besuchen - bei prächtigstem Herbstwetter!

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Wir offerieren ihnen Kaffee und Züpfe, Heinrich Schütz und Werner Eichenberger vom Leitungs-Team übergeben allen Teilnehmenden eine Rose - und die Organisatorin des Besuchs erhält einen bunten Blumenstrauss.  

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Am Schluss der «Jubiläums-Führung» treffen sich die Gäste aus La Chaux-de-Fonds natürlich zum obligaten Gruppenbild in der Sonderausstellung mit dem unheimlichen Bystal!

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29. Oktober: Die besondere Buchvernissage
 

«Kurt von Koppigen»: Gotthelf - einmal anders

 
Am Samstag, 20. Oktober - im Rahmen der Hauptversammlung des Vereins Gotthelfstube - präsentiert der Berchtold Haller Verlag, Bern, eine Neuauflage von Gotthelfs "Kurt von Koppigen".


Der historische Kurzroman zeigt einen «anderen» Gotthelf, einen, der immer auch grosses Interesse an historischen Stoffen und Sagen hatte.

Der «Kurt von Koppigen» spielt im Interregnum des 13. Jahrhunderts. Jeremias Gotthelf reflektiert darin augenzwinkernd seine eigene, krisenhafte Zeit. Die stürmischen 1840er Jahre mit Freischarenzügen, Klosteraufhebungen und Sonderbundskrieg schlagen sich in der Handlung von «Kurt von Koppigen» nieder. Ein verarmter Edelmann findet trotz familiären und politischen Widrigkeiten zu seinem Glück.

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Dr. phil. Marianne Derron und Dr. phil. Norbert D. Wernicke haben als Mitarbeiter der historisch-kritischen Gesamtausgabe Gotthelfs dessen Publizistik ediert und kommentiert.
Ihre Ausgabe des «Kurt von Koppigen» folgt dem Original der Zweitfassung von 1850. Sie erläutert erstmals die zeitgenössischen Bezüge des Romans.

Als spezielles Schmuckstück enthält die Ausgabe bisher unbekannte Zeichnungen des Berner Kunstmalers und Illustrators Rudolf Münger, welche die Herausgeber in dessen Nachlass in der Berner Burgerbibliothek entdeckten.

Stimmungsvolle Feier mit ungewohnten Klängen!

Bis auf den letzten Platz ist der Saal des Gotthelf Zentrums besetzt, als Verena Hofer, Präsidentin des Vereins Gotthelfstube die Vernissage eröffnet. Im Namen des Verlags Berchtold Haller begrüsst Thomas Gerber darauf die Gäste und stellt die beiden Autoren des Buches vor.

Anschliessend berichten Marianne Derron und Norbert D. Wernike von ihren "Begegnungen" während der Arbeit an ihrem Projekt: Mit der Geografie und der Geschichte, mit den Menschen und den neu entdeckten, bisher unbekannten Skizzen von Rudolf Münger. Rudolf Münger hat diese Entwürfe für eine prächtige illustrierte Ausgabe des "Kurt von Koppigen" gezeichnet, die 1904 in Bern im Verlag Neukomm & Zimmermann erschien

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Umrahmt wird die eindrückliche Feier durch die Musik von "Excelsis", einer Heavy Metal Band... aus Koppigen! Doch heute zeigen sich die fünf Musiker der sonst sehr "lautstarken" Band von einer anderen Seite: Sie treten leise auf, gefühlvoll und ohne Verstärker, unplugged! Die Band spielt mit Gitarre, Bass, Blockflöten, Dudelsack und Pauke - nach Renaissance klingt ihre Musik, nach Irischen Shantys, nach alten Schweizer Volksliedern.

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Die ungewohnten tönenden Songs basieren zum Teil auf Texten von Jeremias Gotthelf, auf der "Schwarzen Spinne", auf "Sintram und Bertram" - und nicht zuletzt auf dem "Kurt von Koppigen".

Übrigens: Ritter Kurt von Koppigen ist höchstpersönlich anwesend!

Beim abschliessenden Apéro können die Gäste signierte Exemplare des neuen Buchs erwerben - und es ergibt sich die Gelegenheit zu spannenden Kontakten und interessanten Gesprächen.

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23. Juni: Aus dem Sponsoren-Aéro wird der Partner-Apéro

Begegnung mit der «Schwarzen Spinne»

Wir erweitern den Kreis der Geladenen: Nebst den bisherigen "Sponsoren" sind neu auch Gönnerinnen und Gönner sowie die politischen Parteien und der kulturell tätigen Vereine von Lützelflüh eingeladen.

Durch die Einladung neuer Gäste wollen wir bewusst das "Netzwerk Gotthelf Zentrum" erweitern und die Bedeutung und die Wichtigkeit des Gotthelf Zentrums noch besser dokumentieren und zum Ausdruck bringen.
Selbstverständlich wollen wir allen aber auch Danke sagen für ihr Engagement und ihre Sympathie gegenüber dem Zentrum.

Eine erfreuliche Zahl von Gästen folgt denn auch unserer Einladung zum neuen "Parnter-Apéro", der ganz im Zeichen der neuen Sonderausstellung "Die schwarze Spinne" steht.

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Heinrich Schütz, einer der Ausstellungsmacher, erläutert in einem spannenden Referat Ideen, Konzept und Umsetzung der Sonderausstellung zur "Schwarzen Spinne" - anschliessend können die Gäste die Ausstellung besuchen.

Dank des schönen Wetters, kann der Apéro im Freien stattfinden, wo das Trio "Three2Swing" die Gäste mit feinem Jazz unterhält. Nun ist Gelegenheit für ausgedehnte Gespräche und "Networking" - bei guter Stimmung geht ein informativer, gelungener Abend zu Ende. Die neue Formel des "Partner-Anlasses" hat sich bewahrt!


22. Juni: Aufwertung der Laube

Gemütlicher Tisch in der Laube: massiv, stilgerecht - finanziert von unseren Gönnerinnen und Gönnern

Schon lange haben wir uns für die Laube einen praktischen Tisch gewünscht - heute wird er geliefert!

Jeremias Gotthelf sass gerne hier: In seiner Laube, auf der Morgenseite des Pfarrhauses - in der "Geissblatt-Laube", denn damals war sie noch von Geissblatt umrankt.

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Heute dient sie uns bei Führungen, kleinen Festen und Apéros als gemütlicher Ort für den Imbiss und zum Anstossen. Was aber noch immer fehlte, war ein gemütlicher Tisch. Billige Exemplare aus der Brockenstube halfen bisher über die Runde.

Doch ab heute steht er da, robust, stilgerecht: Der neue Tisch, ein richtiges Prachtsstück - hergestellt von der Firma Fiechter & Lüthi GmbH, "Möbel und Möbelrestaurationen" in Huttwil.

Die Finanzierung wurde ermöglicht durch die vielen Gönnerinnen und Gönner, die mit ihren regelmässigen Beiträgen solche besondere Anschaffungen ermöglichen - Anschaffungen ausserhalb des Budgets und bei besonderen Gelegenheiten. An dieser Stelle ein herzliches "Dankheigit".

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Nun ist er bereit, in Zukunft unseren Gästen gemütliche Momente zu ermöglichen - bei einem Apéro, bei einer Pause... oder beim Lesen einer Geschichte Gotthelfs.

Möchten auch Sie das Gotthelf Zentrum finanziell unterstützen und Gönnerin oder Gönner werden? Dann senden Sie uns ganz einfach eine Mail an info@gotthelf.ch - wir werden Ihnen dann die Unterlagen zustellen! Schon jetzt danken wir Ihnen ganz herzlich!

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Mai/Juni: Sanierung des Spycherdachs

Der Spycher erhält ein neues Dach: Biberschwanzziegel statt Holzschindeln

Schon seit einiger Zeit machen sich Schäden am Schindeldach des
Spychers bemerkbar - eine Sanierung wird unumgänglich. Im Mai/Juni wird sie realisiert.


Der zweigeschossige Speicher, der Spycher, enthält von 1954 bis 2012 als "Gotthelf-Stube" ein kleines, liebevoll eingerichretes Museum.

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Seit 2012 bildet es gewissermassen die Dépendance des Gotthelf Zentrums und zeigt, nebst spannenden Wechselausstellungen, Schätze aus dem Fundus des Vereins Gotthelf-Stube.

Die Holzschindeln, mit denen der Spycher gedeckt ist, werden zunehmend schadhaft, durch Alterung ganz allgemein, aber auch durch Sturm und Wind. Um Schäden am Gebäude zu vermeiden, wird eine Sanierung unumgänglich!

In Zusammenarbeit mit der Kantonalen Denkmalpflege wird entschieden, die Schindeln durch Biberschwanzziegel zu ersetzen.

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Die beiden regionalen Unternehmen "Iseli und Trachsel Holzbau AG" sowie "Christen Bedachungen/Fassendebbau AG" teilen sich in den Auftrag und realisieren innerhalb eines Monats die Sanierung des Daches. Koordiniert werden die Arbeiten durch den Architekten Reto Gsell Lützelflüh, der bereits das Gesamtkonzept des Gotthelf Zentrums entwickelt hat.

Mehr Informationen zum Spycher gibt es im Menü Zentrum/Museum.

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19. Mai: Jahresausflug der Stiftung «Zum Delphin»

Das Gotthelf Zentrum erhält eine wertvolle Zuwendung der Stiftung «Zum Delphin»


Anlässlich seines traditionellen Jahresausflugs tagt der Stiftungsrat der Stiftung «Zum Delphin» heute bei uns im Gotthelf Zentrum. Ermöglicht wurde dieser Anlass durch die Ur-Ur-Enkelin von Albert Bitzius, Henriette Günthard.


Die Stiftung «Zum Delphin» wurde im Gedenken an die Germanistin Maria Bindschedler gegründet, die an der Universität Bern als Professorin wirkte. Die wohltätige und gemeinnützige Stiftung hat sich vorab der Wissenschaftsförderung, insbesondere innerhalb der Universität Bern, verpflichtet, engagiert sich aber auch sozial und richtet  Beiträge an weitere unterstützungswürdige Institutionen aus.  

Nun kann auch das Gotthelf Zentrum von den Leistungen der Stiftung profitieren: Anlässlich der heutigen Sitzung spricht uns der Stiftungsrat einen schönen Beitrag zu, der für besondere Anschaffungen, grössere Projekte und ähnliches verwendet werden darf.

Das Gotthelf Zentrum freut sich sehr über diese Zuwendung der Stiftung «Zum Delphin» und dankt den Stiftungsräten ganz herzlich.

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Nach der für das Gotthelf Zentrum so erfreulichen Sitzung, lassen sich die Gäste über den grossen Emmentaler Dichter und das Museum informieren. Den Abschluss bildet ein Apéro und ein Nachtessen im Gasthof Ochsen. (Bilder Georges Bindschedler)


28. April: Ein Literatur-Professor und ein Opern-Regisseur besuchen Gotthelf

Beeindruckt vom Bystal


Zwei namhafte Persönlichkeiten besuchen heute das Gotthelf Zentrum: Michel Schaer und
Alexander Christian Ernst Walter Friedrich Carl Graf von Pfeil und Klein-Ellguth.

Der emeritierte Professor Dr. Michel Schaer gilt als profunder Kenner Gotthelfs, aber auch von Emanuel Friedl und Simon Gfeller. Deren Grabstätte befinden sich bekanntlich unmittelbar nebeneinander auf der Südostseite der Kirche Lützelflüh. Höchste Zeit also, dass Professor Schär auch das Gotthelf Zentrum kennenlernt.

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Bei seinem heutigen Besuch wird er begleitet vom deutschen Opern- und Theater-Regisseur Alexander Christian Ernst Walter Friedrich Carl Graf von Pfeil und Klein-Ellguth (auf dem Bild rechts); er weilt zur Zeit in der Schweiz und hat eben am Städtebund-Theater Biel und Solothurn  die Oper "Alcina" von Georg Friedrich Händel inszeniert.
Mit grossem Interesse lassen sich die zwei Herren durch das Museum führen - und zeigen sich besonders fasziniert von der Sonderausstellung «Die schwarze Spinne» und dem geheimnisvollen Bystal.


27. April: Vierte Vereinsversammlung des Trägervereins   

Erfreuliche Bilanz über das Museumsjahr 2015


Vorstand und Leitungs-Team können die Mitglieder des Trägervereins über ein interessantes und erfolgreiches Museumsjahr informieren.

Zum vierten Mal findet die Vereinsversammlung statt. Das Gotthelf Zentrum wird bekanntlich durch einen Verein getragen, dem vier Partner angehören: Die Jeremias Gotthelf–Stiftung (sie ist Eigentümerin der Liegenschaft), die Einwohnergemeinde Lützelflüh, die Kirchgemeinde Lützelflüh und der Verein Gotthelfstube.

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Aus den Erläuterungen des Leitungs-Teams: Das Interesse an Jeremias Gotthelf und seinem Werk ist ungebrochen. 2015 können insgesamt über 200 Führungen durchgeführt werden, ein Drittel mehr als budgetiert! Allerdings: Im heissen Sommer 2015 liegen Baden und Grillieren mehr im Trend als Museumsbesuche – darunter leidet, wie andere Museen ebenfalls, teilweise auch das Gotthelf Zentrum; die budgetierten 5‘000 Besucher können nicht ganz erreicht werden.
Dank einer vorsichtiger Budgetierung und dank der zahlreichen Führungen stimmen die Zahlen trotzdem: Das Gotthelf Zentrum kann kleinere Rückstellungen vornehmen und schreibt wiederum eine schwarze Null.

Für einen Blick in die Vergangenheit und mehr Infos scrollen Sie einfach dieses Seite hinunter.


2. April: Grosser Feiertag im Gotthelf Zentrum

Gelungene Vernissage der Sonderausstellung «Die schwarze Spinne»


Nach langer, intensiver Vorarbeit ist es heute so weit: Die Sonderausstellung kann eröffnet werden - am Festakt sind 70 Personen mit dabei.

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Mit einer stimmungsvollen Ton-Bild-Sequenz «Emmentaler Pastorale» wird die Vernissage-Feier eröffnet. Nach Begrüssung und einigen einleitenden Gedanken von Werner Eichenberger erläutert Ausstellungsmacher Heinrich Schütz Hintergründe, Motivation und Zielsetzungen der Sonderausstellung - und dankt den vielen am Werk beteiligten.

In seiner Festrede zeigt PD Dr. Christian von Zimmermann, Projektleiter der «Historisch-kritischen Gesamtausgabe der Werke und Predigten von Jeremias Gotthelf», interessante Aspekte der Novelle auf, erhellt Zusammenhänge, die für die Zuhörenden, und auch für die Ausstellungsmacher, neu sind - und zeichnet so ein umfassendes, facettenreiches Bild dieser Gotthelf'schen Perle.

Stimmungsbilder Vernissage "Die schwarze Spinne".

Anschliessend gehts zur Besichtigung der Ausstellung und zum Apéro: Dank frühlingshaften Temperaturen trifft man sich dazu auf dem «Bitzius Platz» zwischen Museum, Pfrundscheune und Spycher. Es ergeben sich interessante Gespräch über «Die schwarze Spinne», über Gotthelf und die Welt ganz allgemein...

Gute Stimmung beim Apéro der Vernissage "Die schwarze Spinne".

Februar/März: Wechsel der Sonderausstellung
   

«Die schwarze Spinne» kommt - «Uli der Knecht»

   
Nach der Sonderausstellung
«Uli der Knecht wird 60» präsentiert das Gotthelf Zentrum nun die nächste grosse Ausstellung zur Novelle «Die schwarze Spinne». Ein etwas wehmütiger Blick zurück und Impressionen vom "Neubau".
   

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Uli und Vreneli müssen weichen - die Requisiten des grossen Dioramas warten im Gang auf den Abtransport.
   

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Passend zu der mystischen Stimmung der Novelle «Die schwarze Spinne» soll der ganze Ausstellungsraum zu einer geheimnisvollen Emmentaler Landschaft gestaltet werden - da ist professionelles Schreinerhandwerk gefragt!

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Felix Joss, Serigrafie & Schriftgrafik, montiert mit seiner Tochter Céline in millimetergenauer Präzisionsarbeit die Wandelemente, welche Grafiker Kurt Eichenberger gestaltet hat. Sie verwandeln den Ausstellungsraum in eine dunkle, magische Welt - und werden Besucherinnen und Besucher ganz in die mittelalterliche Sagenwelt entführen.

Wie der Raum zum Schluss aussehen wird: Das zeigen wir hier nicht - dazu müssen Sie selbst zu uns ins Gotthelf Zentrum kommen! Es wird sich lohnen. Wir freuen uns auf Sie.


19. März 2016: Putztag im Gotthelf Zentrum
     

Gemeinsam für eine gute Sache im Einsatz

   
Vorstand und Leitungs-Team machen  am Putztag miteinander die Umgebung für die neue Saison bereit.

   

Jäten, Rechen, Wischen, Reinigen mit dem Hochdruckgerät - Blumenbeete und Kiesflächen, Treppen, Brunnen und Weiher: Alles soll am Tag der Eröffnung perfekt aussehen.

Vorstand und Leitungs-Team arbeiten engagiert für das Gotthelf Zentrum.


"Mit gekrümmtem Rücken" im Einsatz für das Gotthelf Zentrum...

Vorstand und Leitungs-Team arbeiten engagiert für das Gotthelf Zentrum.

   
So präsentieren sich Umgebung und Pfarrhaus nach dem Putztag - auch die Schneeglöcklein haben sich "herausgeputzt!

Die Vorbereitungsarbeiten sind gemacht: Der Frühling kann kommen - und die neu Saison kann eröffnet werden!

 



19. Januar 2016: Besuch aus São Paulo
     

«A Aranha Negra»: Bald wütet die «Schwarze Spinne» auf Portugiesisch


Heute erhalten wir Besuch aus Brasilien: Dr. Marcus Mazzari, Germanistik-Professor aus São Paulo, auf Spurensuche zu Gotthelfs Novelle „Die schwarze Spinne“.

„Kindbettimann“? „Kannenbirnenschnitze“? Dies sind zwei der Wörter aus der „Schwarzen Spinne“, die Marcus Mazzari nicht versteht. Der Professor der Universität São Paulo ist daran, die berühmteste Novelle Gotthelfs ins Portugiesische zu übersetzen.
Darum nimmt er mit dem Gotthelf Zentrum Kontakt auf: Er möchte uns gerne in Lützelflüh besuchen, die Wirkungsstätte Gotthelfs persönlich kennen lernen, vor allem aber auch eine Vorstellung von der Landschaft des Emmentals bekommen, in dem "Die schwarze Spinne" spielt.

Irgendwie verrückt!
Aus São Paolo, der grössten Stadt der südlichen Halbkugel, einer Megalopolis mit 12 Millionen Einwohnern, kommt also einer zu uns nach Lützelflüh: Weil Gotthelf ihm etwas zu sagen hat, ihn beeindruckt, ihn, der schon „Romeo und Julia auf dem Dorfe“ von Gottfried Keller übersetzt hat.

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Das Bündnis mit dem Teufel in der Weltliteratur
Darum geht es im Vorlesungszyklus 2016 von Professor Mazzari im Rahmen der „Literatura Comparada“, der vergleichenden Literatur. Denn das Thema des „Faustischen Pakts“ ist quasi global. Den Teufelspakt gibt es zum Beispiel in der englischen und spanischen Literatur, der deutschen Dichtkunst, bei Goethe oder Thomas Mann, aber auch in der lateinamerikanischen Literatur. Und eben bei Gotthelf: In der „Schwarzen Spinne“ schliesst Christine einen Vertrag mit dem Teufel, damit er die verlangten hundert ausgewachsenen Buchen zur Burg Bärhegen transportiert, wie es Hans von Stoffeln von den Bauern verlangt. Mit einem Kuss wird der unheilvolle Pakt besiegelt…

Bald auch auf Portugiesisch
"Die schwarze Spinne" ist zwar schon in ein gutes Dutzend Sprachen übersetzt worden, zum Beispiel ins Hebräische, ins Litauische und gar ins Japanische – aber Portugiesisch gibt es sie noch nicht! Also entschliesst sich der Professor, dies an die Hand zu nehmen; im nächsten Jahr soll sie erscheinen.


Museumssaison 2015


23. Dezember: Schlüssel-Übergabe im Bundeshaus
   

Gotthelfs «Geld und Geist» für den neuen Finanzminister


Mit einer symbolischen Schlüsselübergabe tritt heute die scheidende Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf ihr Departement an Bundesrat Ueli Maurer ab.
Maurer erhält vier Schlüssel - und den Roman «Geld und Geist» von Jeremias Gotthelf.

Der erste Schlüssel sei für den Bernerhof, den Sitz des Finanzdepartements, und sein künftiges Büro, so Widmer-Schlumpf. Der zweite Schlüssel sei jener für die einzelnen Ämter, und der dritte verschaffe ihm Zutritt zu den Finanzen.
 
Mittelweg gefragt: Weder «geistreich und mittellos» noch «steinreich und geistlos»!
 
Zusammen mit dem dritten Schlüssel erhält der neue Finanzminister Maurer den Gotthelfs Roman «Geld und Geist» - damit er sich stets bewusst sei, dass «geistreich und mittellos» ebenso wenig wünschenswert sei wie «steinreich und geistlos». Gefragt sei ein Mittelweg, meint Widmer-Schlumpf, ein möglichst geistreicher Umgang mit dem Geld, das zur Verfügung stehe.

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Bild: Peter Schneider/Keystone - BZ vom 24. Dezember 2015

Den vierten Schlüssel schliesslich bezeichnet sie als «Schlüssel zu den Herzen der Amtsdirektoren». Deren Vertrauen müsse man sich erarbeiten, das  sei matchentscheidend. Die Amtsdirektoren seien der Sache verpflichtet, kritisch, konstruktiv und absolut loyal.


2. Dezember: «Höchste Schweizerin» in Lützelflüh - Glanzvoller Abschluss des Museumsjahres 2015
   

Herzlicher Empfang im Gotthelf Zentrum für Christa Markwalder, die frisch gewählte Präsidentin des Nationalrates


Heute macht Christa Markwalder auf ihrer Feier-Fahrt von Bern zum Festakt in Burgdorf einen Zwischenhalt bei uns.
   

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Rund 300 Personen, darunter viele Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, fahren bei strahlendem Dezember-Wetter vor. Eine bunte Schar von Lützelflüherinnen und Lützelflühern heisst die «höchste Schweizerin» und ihre Gäste herzlich willkommen.

Marschmusikklänge ertönen, Schulkinder mit roten Ballonen und ihr Gesang erfreuen die Gäste, Jodellieder schmeicheln – und Gemeindepräsident Andreas Meister richtet sympathische Grussworte an den hohen Besuch.

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In ihrer kurzen Ansprache betont Christa Markwalder ihrerseits: «Es ist mir ein grosses Anliegen, dass die Gäste nicht nur den städtischen, sondern auch den ländlichen Kanton Bern erleben», darum führe der Weg von Bern nach Burgdorf hier in Lützelflüh und beim Gotthelf Zentrum vorbei.




Nach einer kleinen Erfrischung verabschieden sich die Gäste; als kleine Erinnerung an Lützelflüh und an das Gotthelf Zentrum erhalten sie eine Wurst mit einem sinnigen Zitat des grossen Schriftstellers überreicht.








Wir gratulieren Christa Markwalder zu ihrer Wahl, danken ihr herzlich dafür, dass sie unser Zentrum als Zwischenstation Ihrer Feier-Rundfahrt ausgewählt hat und wünschen ihr ein erfolgreiches Präsidialjahr in Bundesbern!

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FLASH: NOVEMBER 2015                 


Das Gotthelf Zentrum als modellhaftes Beispiel im Handbuch „Kultur inklusiv – Culture incluse“


Eben wurde das Zentrum als modellhaftes Beispiel für behindertengerechtes Bauen von Kultur-Institutionen in das neue Handbuch „Kultur inklusiv – Culture incluse“ aufgenommen, zusammen unter anderem mit dem Zentrum Paul Klee oder dem Berner Kursaal.


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Aus dem Vorwort des Handbuchs

Was will Kultur, wenn nicht kulturelle Teilhabe für alle? Wenn der Zugang zu Kulturangeboten unwissentlich erschwert oder ganz verunmöglicht wird, sehen sich aber verschiedene Publikumsgruppen in ihrem Zugang zur Kultur behindert oder gar ganz von der Teilhabe am kulturellen Leben ausgeschlossen. Noch heute ist für Menschen mit Behinderungen – ob als Kulturbesucherinnen und -besucher, Kunst- und Kulturschaffende oder Mitarbeitende in Kulturbetrieben –das aktive Engagement im kulturellen Leben in der Schweiz leider keine Selbstverständlichkeit. Fakt ist: Die Gleichstellung und aktive Teilhabe aller Menschen in der Gesellschaft ist ein gesetzlich verankertes Bürgerrecht. Fakt ist aber auch: In einer Zeit, in der Sparmassnahmen sowie steigender Konkurrenz- und Qualitätsdruck den Kulturalltag dominieren, schöpfen weder Kulturakteure noch ihr Publikum aus dem Vollen.

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Das neue Label "Kultur inklusiv - Culture incluse" sollen deshalb künftig Kulturinstitutionen erhalten, welche barrierefreien Zugang und Offenheit praktisch leben – und damit kulturelle Teilhabe für alle garantieren. Dass das GZEL in dieses wertvolle Handbuch aufgenommen wurde, erfüllt Leitungs-Team und Vorstand mit Stolz und unterstreicht die Bedeutung der Institution.

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21. November 2015: Vernissage der neuen Publikation von
Prof. Dr. theol. Rudolf Dellsperger


„Zwischen Offenbarung und Erfahrung“


In einem würdigen Rahmen findet die Vernissage des neuen Buches von Rudolf Dellsperger statt

 
Rudolf Dellsperger, emeritierter Professor für neuere Kirchengeschichte, Theologiegeschichte und Konfessionskunde an der Universität in Bern, hat zur Vernissage der Neuerscheinung „Zwischen Offenbarung und Erfahrung“ ins Gotthelf Zentrum Lützelflüh eingeladen. Der Band, herausgegeben von Martin Sallmann und Martin Wallraff, erscheint in der Reihe „Basler und Berner Studien zur historischen Theologie“. Dr. Martin Sallmann, Professor am Institut für Hist. Theologie der Universität Bern, stellt das Buch kurz vor.
 
Der Band enthält Arbeiten des Autors aus den letzten 15 Jahren und umfasst ein breites Spektrum der Theologiegeschichte – unterteilt in fünf Gruppen.
 
Vier der Gruppen befassen sich mit Fragen rund um das „Unservater“ sowie um Pietismus und Täufertum, mit Fragen des Glaubens sowie der Aufklärung – und mit Aspekten der ökumenischen Kirchengeschichte Berns.

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Im Zusammenhang mit Gotthelf interessant sind vor allem die Aufsätzen der vierten Gruppe: Hier schlägt der Auto eine Brücke zwischen Theologie und Literatur. Im Zentrum der Analyse stehen dabei Jeremias Gotthelf sowie Hermann Hesse.

Ein Aufsatz befasst sich mit „Gotthelf im Kontext der Schweizer Kirchen- und Theologiegeschichte“, ein weiterer trägt den Titel „‘Die Versöhnung des Ankenbenz und des Hunghans, vermittelt durch Professor Zellerʼ – zum kirchlichen und theologischen Hintergrund von Gotthelfs ‚Zeitgeist und Berner Geistʼ“.

Wer sich für Albert Bitzius interessiert, wird die beiden Gotthelf-Aufsätze mit grossem Gewinn lesen.

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Die Beiträge über Gotthelf entstanden im Zusammenhang mit den Arbeiten an der neuen historisch-kritischen Gesamtausgabe der Universität Bern. Rudolf Dellsperger ist Mitglied des Stiftungsrats der Jeremias Gotthelf-Stiftung und vertritt den wissenschaftlichen Beirat.
 
Nach dem Dank des Autors Rudolf Dellsperger an alle, die ihn unterstützt haben, betont er, wie spannend, aber auch zeitraubend es sei, sich mit theologischen und historischen Kontroversen auseinanderzusetzen und in Primärquellen zu forschen, um zu neuen Ergebnissen zu gelangen.

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Rudolf Dellsperger: Zwischen Offenbarung und Erfahrung
ISBN 978-3-290-17842-0
2015 Theologischer Verlag Zürich - www.tvz-verlag.ch


4. November 2015: Besondere Gäste im Gotthelf Zentrum

Bernische Regierungsräte zu Besuch bei Gotthelf

           
Heute besuchen vier Berner Regierungsrätinnen und Regierungsräte das Gotthelf Zentrum – dies im Rahmen ihrer diesjährigen „Journée des Préfets“: Der demnächst in Pension gehende Emmentaler Regierungsstatthalter Markus Grossenbacher hat den Tag organisiert.


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Am traditionellen Treffen der Berner Regierung mit ihren Statthaltern will Grossenbacher seinen Kollegen und den Regierungsräten einen der kulturellen Leuchttürme des Emmentals vorstellen: Das Gotthelf Zentrum in Lützelflüh, welches als Kulturgut von nationaler Bedeutung das Erbe des grossen Emmentaler Schriftstellers pflegt.

Dabei lassen es sich die Statthalter und die vier Regierungsmitglieder nicht nehmen, sich mit Uli und Vreneli aus der aktuellen Wechselausstellung "Uli der Knecht wird 60" fotografieren zu lassen – und dies bei sichtlich guter Laune!

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24. Oktober 2015: Vernissage des neuen Buches von Alfred Reber
                   

Zur Liebe ist das menschliche Herz geschaffen


In einer würdigen und feierlichen Vernissage stellen der Autor und der Berchtold Haller Verlag das Buch mit „Betrachtungen zu Gotthelfs Wirken“ vor.
   

Das 264 Seiten starke Buch von Alfred Reber befasst sich vor allem mit Gotthelfs Erzählgenie und seiner bildhaft-kraftvollen Sprache – auch mit dem einzigartigen Wechselspiel von Hochdeutsch und Mundart in allen Schattierungen.
In zwölf Aufsätzen schildert Alfred Reber, profunder Gotthelf Kenner und Autor verschiedener Bücher über den grossen Emmentaler Schriftsteller, den Freund der Armen, den Kämpfer für Volksbildung, den Sprachkünstler und politischen Pfarrer in den Umbrüchen des 19. Jahrhunderts. Der engagierte Geistliche verdichtete manche Beobachtungen so klarsichtig, dass wir sie für unsere Zeit lesen können.

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Unter anderem geht Alfred Reber der Frage nach, ob Gotthelf ein „veralteter Moralist“ sei – oder „Weltkulturerbe“. Er befasst sich mit dem Wert der Musik bei Gotthelf, beschreibt den „richtigen Umgang mit Menschen“ – etwa in Anne Bäbi Jowäger –, er hinterfragt das Verhalten der Menschen „im Strom der Zeit“, geht auf die Armut ein, „als eigentliches Pestübel“ der damaligen Zeit und schreibt über „Segen und Fluch des Geldes“.
Die kleine Vernissage-Feierstunde wird umrahmt von feinen Klängen der Zither und der Hanottere, gespielt von Lorenz Mühlemann. Zusammen mit seiner Enkelin Yamima Alexander liest Autor Alfred Reber Passagen aus seinem neuen Werk vor.


Alfred Reber: «Zur Liebe ist das menschliche Herz geschaffen»
Betrachtungen zu Gotthelfs Wirken
Berchtold Haller Verlag, Bern, 2015
ISBN-Nummer: 978-3-85570-151-3
29 Franken (ab Januar 2016: 34 Franken)


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Buntes Foto-Mosaik mit Impressionen der denkwürdigen Vernissage-Feier.


Filmabend im Gotthelf Zentrum
22. Oktober 2015, 20:00 Uhr, mit anschliessendem Apéro
   

Das Gotthelf Zentrum zeigt Franz Schnyders Film
„Der 10. Mai“


Zum Abschluss des Museumsjahres 2015 und zum Ende der Sonderausstellung "Uli der Knecht wird 60" zeigen wir den eben neu restaurierten Film von Franz Schnyder – mit besonderer Erlaubnis der PRAESENS FILM.


Dieses Jahr ist es 75 Jahre her, seit Hitlers Wehrmacht die Benelux-Staaten überfiel, was dann wenig später den Ausgangspunkt zum Angriff auf Frankreich abgab. Auch in der Schweiz musste im Mai 1940 mit einem deutschen Einmarsch gerechnet werden, die Armee wurde noch am 10. Mai mobilisiert.
 
Franz Schnyder dreht 1954 und 1955 die beiden Gotthelf Filme "Uli der Knecht" und "Uli der Pächter“ und hat damit grossen Erfolg.
 
Zwei Jahre später, 1957, macht Franz Schnyder die Ereignisse jenes bedrohlichen Tages von 1940 zum Inhalt eines Spielfilms. Er wird am 18.Oktober 1957 unter dem Titel „Der 10. Mai – Angst vor der Gewalt“ im Zürcher Kino Capitol uraufgeführt.
 
„Der 10. Mai“ spielt an einem Tag, innerhalb von 24 Stunden: Es ist ein puzzle-artiger, detailgetreuer Film, gut recherchiert und flüssig inszeniert. Wir reisen vom Rheintal nach Zürich und danach weiter Richtung Innerschweiz. Dabei lernen wir die Stimmung im Lande kennen.
 
Indem er sich auf den Alltag konzentriert, stellt Franz Schnyder mit seinem Film verschiedene patriotische Klischees in Frage. So ist die Schweiz keineswegs das geschlossene, abwehrbereite Land, wie sie sich in den Filmen im Dienst der „Geistigen Landesverteidigung“ präsentierte: Angst, Nervosität und Eigennutz bestimmen die Handlungsweise der Bevölkerung, wobei die Oberklasse um einiges schlechter abschneidet als das sogenannt „einfache Volk“.

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Die Kritik lobt Schnyders Werk 1957 einhellig, doch der Film floppt an der Kinokasse. Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges – der Volksaufstand in Ungarn liegt weniger als ein Jahr zurück – ist das Schweizer Publikum nicht bereit, sich auf eine selbstkritische Befragung einzulassen.

Und weil Franz Schnyder den Film mit seiner eigenen, eben neu gegründeten, Produktions-Gesellschaft „Neue Film AG“ dreht, verliert er viel Geld – mit der Konsequenz, dass er sich nun wieder Gotthelf zuwendet und „Die Käserei in der Vehfreude“, „Anne Bäbi Jowäger“ sowie „Geld und Geist“ dreht! Und damit wieder auf die Strasse des Erfolgs zurückkehrt.

Was Rang und Namen hat in der damaligen Schweizer Filmszene, tritt im diesem Streifen auf:

Linda Geiser / Heinz Reincke / Therese Giehse / Emil Hegetschweiler / Heinrich Gretler / Max Haufler / Gustav Knuth / Walter Roderer / Fred Tanner / Hans Gaugler / Ellen Widmann / Max Werner Lenz / Margrit Rainer Valerie Steinmann und andere mehr (nach Felix Aeppli).

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Samstag, 12. September 2015
 

Miss und Mister Handicap 2014 besuchen das Gotthelf Zentrum


„Miss und Mister Handicap freuen sich riesig über die Barrierefreiheit des Museums“ schreibt  Michelle Zimmermann, Geschäftsführerin der Miss Handicap Organisation, nach ihrem Besuch ins Gästebuch des Gotthelf Zentrums.

Am Samstag, 12. September besuchen Andrea Berger aus Schwarzenburg, Miss Handicap 2014/15, und Felice Mastrovita aus Dübendorf, Mr. Handicap 2014/15 das Gotthelf Zentrum in Lützelflüh. Begleitet werden sie von Freunden und Verwandten sowie von Michelle Zimmermann, der Geschäftsführerin und Initiantin der Botschafterwahlen Miss und Mister Handicap. Zustande gekommen ist der Besuch durch die Vermittlung der Walter, Ruedi & Emma Brändli-Stiftung, welche als Sponsoring-Partner die Miss Handicap Organisation unterstützt.

Einsatz für Barrierefreiheit und Umgang mit Behinderten ohne Vorurteile und Hemmungen
Michelle Zimmermann, die selbst körperlich behindert ist, und ihre Organisation engagieren sich für die Gleichberechtigung von behinderten Menschen und für einen barriere- und hindernisfreien Zugang zu öffentlichen Institutionen.

Miss und Mister Handicap spielen dabei eine wichtige Rolle: Als junge, offene Menschen sind sie Botschafterinnen und Botschafter für ihre Sache – sie helfen, Vorurteile abzubauen und weit verbreitete Hemmschwellen im Umgang mit behinderten Menschen zu überwinden. Und so erlebt das Gotthelf Zentrum Miss und Mister Handicap denn auch: Als aufgestellte Menschen, sympathisch und interessiert, Menschen wie du und ich.

Mit dabei ist auch Jasmin Rechsteiner, Miss Handicap von 2010. Sie leidet an Kyphoskoliose, einer unheilbaren Mehrfachverkrümmung der Wirbelsäule – und sie erklärt eindrücklich, wie wichtig der Einsatz für die Anliegen von Menschen mit Behinderungen ist: „Ich habe selbst noch erlebt, dass ich mit meinem Rollstuhl im kalten Gepäckwagen der Bahn mitfahren musste, weil es noch keine Gelegenheit gab, in einen normalen Wagen einzusteigen.“ Das ist heute nicht mehr denkbar!

Den Test bestanden
Der Besuch war für das Gotthelf Zentrum in zweierlei Hinsicht wichtig: Er sollte einerseits aufzeigen, dass das Zentrum behindertengerecht konzipiert ist und also auch Menschen mit einem Handicap hier willkommen sind. Andererseits sollten die Gäste dem Leitungs-Team erklären, wo allenfalls noch Lücken bestehen, wo Verbesserungen vorgenommen werden könnten. Damit ein Museums-Rundgang auch für Menschen mit einer Behinderung zu einem schönen Erlebnis wird.

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Felice Mastrovita, Mister Handicap, Andrea Berger, Miss Handicap, und Michelle Zimmermann, Geschäftsführerin, lassen es sich nicht nehmen, sich mit Uli und Vreneli aus der Wechselausstellung "Uli der Knecht wird 60" abzulichten.
   

Für Mister Handicap Felice Mastrovita, den querschnittgelähmten Rollstuhlfahrer, stellen sich keine Hindernisse in den Weg: „Mit dem Lift komme ich problemlos ins Museum – und die Schwellen in die einzelnen Räume des Museums sind so niedrig, dass sie für mich keine Barriere bilden.“ Wenn man bedenke, dass sich das Museum in einem historischen, über 350 Jahre alten und denkmalgeschützten Gebäude befinde, habe man sehr gute Lösungen gefunden.
 
Miss Handicap Andrea Berger, die an der Nervenkrankheit Polyneuropathie leidet, findet das Museum ebenfalls behindertengerecht. „Vielleicht könnte man noch mehr Sitzgelegenheiten schaffen“, meinte sie, damit man sich zwischendurch etwas ausruhen könne. Dies wollen sich die Verantwortlichen zu Herzen nehmen und weitere Optimierungen vornehmen, sagt Heinrich Schütz, Mitglied des Leitungs-Teams des Zentrums.
 
Nach dem Museumsbesuch beschliesst ein gemeinsamer Apéro den Nachmittag im Gotthelf Zentrum. „Die kompetente Führung“ schreibt Andrea Berger zum Schluss ins Gästebuch, habe sie motiviert, „als nächstes Buch einen Gotthelf zu lesen“. Und Michelle Zimmermann notiert: „Schön, dass wir hier sein durften“.

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Andrea Berger Miss Handicap 2014/2015, und Felice Mastrovita, Mister Handicap 2014/2015 (Fotos: Nicole Hollenstein).
   


FLASH: 2. September 2015 - zwei Urur-Enkelinnen von Albert Bitzius zu Besuch im Gotthelf Zentrum



Henriette Günthard-von Rütte und ihr Schwester Franziska von Rütte Feichtinger besuchen das Gotthelf Zentrum und lassen sich vom Leitungs-Team durch das Museum führen.
Aus deren Familienbesitz stammt die einzigartige Kaffee-Kanne, die das Gotthelf Zentrum seit 2014 als besonders wertvolles Exponat ausstellen darf.
     

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Henriette Günthard-von Rütte (li) und Franziska von Rütte Feichtinger vor den Bildern ihrer Urur-Grosseltern Albert und Henriette Bitzius.
       

   
Die Kaffee-Kanne, mit der Albert Bitzius jeden Morgen für sich und die ganze Familie seinen Kaffee zubereitete - seit 2014 im Museum ausgestellt.


6. August  2015
   

„Das Kalte Herz“: Referat von Raff Fluri über das Restaurierungs-Projekt eines Stummfilms aus dem Jahr 1933 – mit Franz Schnyder in der Hauptrolle.

   
1932/33 drehen junge Theater- und Musikschaffende in Berlin den Film „Das Kalte Herz“ nach dem Märchen von Wilhelm Hauff. Regie führt der bekannte Pianist Karl Ulrich Schnabel. In der Hauptrolle ist einer der erfolgreichsten Schweizer Film-Regisseure zu sehen: Der damals 23-jährige Franz Schnyder – zum ersten und einzigen Mal nicht hinter, sondern vor der Kamera!
     

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Standbilder aus dem Film "Das Kalte Herz" von Karl Ulrich Schnabel mit Franz Schnyder in der Hauptrolle.

Der noch nie aufgeführte Stummfilm galt bisher als verschollen – wiederentdeckt hat ihn Raff Fluri, der Burgdorfer Filmer – allerdings in einer unfertigen Form und in schlechtem Zustand. Nun soll der Streifen möglichst originalgetreu fertiggestellt, restauriert und mit Musik versehen werden: Damit er endlich auf die grosse Leinwand gelangen und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann.

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Raff Fluri zeigt eine Filmrolle aus der Zeit der Entstehung und spricht mit Ann Mottier, der Tochter des Regisseurs Karl Ulrich Schnabel, und ihrem Mann.
   

Gemeinsam den Film auf die grosse Leinwand bringen: Sie können mithelfen!

Eine möglichst originalgetreue Fassung herzustellen, diese digital zu retuschieren und eine Musiktonspur aufzunehmen, ist ein kostspieliges Unterfangen. Die Finanzierung will Raff Fluri über eine Crowdfunding-Kampagne sichern.

In seinem Referat im Gotthelf Zentrum zeigt der Burgdorfer Ausschnitte aus dem Film, erklärt Hintergründe und Fakten und erläutert, wie die Finanzierung funktionieren soll.

Der Zufall will es, dass der 6. August auch gleich der Geburtstag von Karl Ulrich Schnabel ist - und zudem ist auch Schnabels Tochter, Ann Mottier, anwesend. Sie erzählt aus eigener Erfahrung, wie wichtig für ihren Vater der Film war, den er leider nie in seiner endgültigen Form sehen konnte. Dass er nun endlich - über 80 Jahre nach seiner Produktion - doch noch fertig wird, freut Ann Mottier sehr und "würde auch meinen Vater sehr freuen", wie sie sagt.

Der Abend steht im Zusammenhang mit der Sonderausstellung zu Franz Schnyders Film „Uli der Knecht wird 60“, die noch bis Ende Oktober im Gotthelf Zentrum zu sehen ist.

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Traditionsgemäss schliesst der Event im Gotthelf Zentrum mit einem Apéro bei interessanten Begegnungen und persönlichen Gesprächen.

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Illustrationen von Carl Offterdinger aus dem Band "Mährchen für Söhne und Töchter gebildeter Stände, Stuttgart Rieger'sche Verlagsbuchhandlung 1869"



26. Juni 2015: 3. Sponsoren-Apéro im GZEL
               

Treffen mit den Sponsoring-Partnerinnen und Partnern im Zeichen der Musik!


Zum dritten Mal sind die Sponsoren zum Apéro eingeladen: Leitungs-Team und Vorstand wollen ihren Partner auf diese Weise Danke sagen und sie über neues und Interessantes aus dem Zentrum informieren.

   

In der Einladung heisst es: Diesmal steht der Anlass unter dem Motto „Gotthelf und die Musik“ – die musikalische Umrahmung klingt auch ein bisschen anders als bisher: Lassen Sie sich von jazzigen Melodien des "Swing Projects" überraschen.

In ihrem Referat erzählt Verena Hofer, langjährige Leiterin der Gotthelf Stube, Mitglied des Leitungs-Teams und profunde Gotthelf Kennerin, den Gästen allerlei Lustiges und Spannendes über das Verhältnis Gotthelfs zur Musik.

Er weiss zwar um die Bedeutung und die Wirkung von Gesang und Musik, bekennt aber, dass er ganz und gar untalentiert sei und gar "steinerne Ohren habe".

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Mit eleganter Swing-Musik unterhält das "Swing Project" die Gäste und bringt jazzigen Groove und gute Laune in den Event: Hans Graf Vibrafon, Heinz Raaflaub Piano, Werner Eichenberger Gitarre, und Jacques Wüthrich, Bass.


   
Marketing-Partnerschaft mit der BLS
       

Heimatland: Das Gotthelf Zentrum Lützelflüh geht Partnerschaft mit der BLS ein!


Unter dem Label "Heimatland" vermarktet die BLS mit wichtigen Partnern ihre Strecken durchs Emmental und das Entlebuch, durch die Region Willisau und den Oberaargau - mit dabei ist das Gotthelf Zentrum.

Externe Seite: Gotthelf freut sich über das HEIMATLAND

Einmalige Landschaften und Geschichten prägen die Region zwischen Bern und Luzern. Das Emmental mit seinen «Höger und Chräche», das Entlebuch mit der UNESCO Biosphäre sowie viele Seitentäler und historische Städtchen machen die Region zum attraktiven Ausflugsziel. Die BLS will diese Schönheiten bekannt(er) machen, unterstützt wird sie dabei durch Bern Tourismus, Luzern Tourismus und Kambly sowie weitere Partner, darunter auch das Gotthelf Zentrum

Alles Wichtige finden Sie auf der Heimatland-Website: Ausflugsziele und Wandervorschläge, Sehenswertes, Informatives und Unbekanntes


Donnerstag, 21. Mai 2015, 20.00 Uhr, Gotthelf Saal
   

2. Anlass des "Rahmenprogramms":
Referat von Prof. Hans Riedwyl: "Emmentaler Geschichte und Geschichten bei Gotthelf"

   
Der emeritierte Professor für Mathematik und grosse Bitzius-Kenner zeigt auf humorvolle Art, wie und wo Geschichten aus dem Emmental in Gotthelfs Werk aufscheinen.
 

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Aufmerksame und Zuhörer - und ein kauziger Professor beim Referat über Gotthelf.


Gotthelf Spycher

Neu: Kleine Wechselausstellung rund um Küche und Kochen.


"Dann sah ich mich des Morgens ein gut Kaffee machen..."


Dieser Satz aus dem ersten Teil des Romans "Leiden und Freuden eines Schulmeisters" inspirierte die Ausstellungsmacherin Verena Hofer zu einer kleinen Sonderausstellung im Spycher. Denn die Passage aus dem "Schulmeister" geht nämlich noch weiter: "...sah mich des Mittags bröselen in der Küche, sah, wie die Blutwürste zischten, die Bratwürste brasselten, und den Säubrägel roch ich! Oh, es ging mir bereits durch Mark und Bein, und das Wasser quoll mir im Munde empor und zu beiden Ecken heraus."

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"Wie zu Gotthelfs Zeiten": Kleine Ausstellung mit Herd und Wasserschiff, mit Kübeln und Pfannen, Flaschen und Körben. Ältere unter uns können sich vielleicht noch erinnern, dass es vor gar nicht allzu langer noch so aussah!
 
Zudem auch dieses Jahr sehenswert: Die Sonderausstellung "Uli der Knecht wird 60" wird aufgrund des grossen Interesses verlängert bis zum Ende der Saison 2015!

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Montag, 23. März

Premiere: Erster Event im "Rahmenprogramm" des Gotthelf Zentrums unter dem Titel "Kino im Gotthelf Zentrum"
Franz Schnyders "Wilder Urlaub"

Erfolgreicher Start: Über 40 Besucherinnen und Besucher erleben einen spannenden Filmabend - und lernen einen "anderen" Franz Schnyder kenn.

Nach dem grossen Erfolg seines Erstlings „Gilberte de Courgenay“, 1941, wagt sich Franz Schnyder 1943 an eine aktuelle Thematik der Kriegsjahre: Die sozialen Spannungen während des Aktivdienstes. Der Streifen – ganz im Stil des amerikanischen "Film noir" gedreht – wird von der Kritik hoch gelobt, fällt aber beim Publikum durch... mit der Folge, dass Franz Schnyder mehr als zehn Jahre lang keinen Spielfilm mehr drehen kann!

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Das Gotthelf Zentrum ermöglicht ein Wiedersehen mit dem spannenden, vielschichtigen Streifen.

Der Film-Abend läuft ein bisschen anders ab als "normale" Kino-Abende: Die Besucherinnen und Besucher werden mit Handschlag persönlich begrüsst, gefolgt von einer kurzen Einführung: Werner Eichenberger, Mitglied des Leitungs-Teams, stellt dabei den Film in den historischen Kontext... Dann wird der Gotthelf Saal zum Kino - den Abschluss bildet ein kleiner Apéro, mit Gelegenheit zum Diskutieren über Franz Schnyder und den Film.

Alles in allem: Eine rundum gelungene Premiere - die Reihe soll fortgesetzt werden!

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Der Gotthelf Saal wird zum Kino - zu einem besonderen Kino allerdings: Wo man sich am Schluss beim Apéro trifft!


19.Januar 2015

Das Gotthelf Zentrum unterstützt Burgdorfer Maturandin

"Es gibt ihn, den Röstigraben": Romina Stein gewinnt den Preis für die beste Matura-Arbeit 2014

In ihrer Matura-Arbeit untersuchte die Burgdorfer Gymnasiastin die Frage, ob es Unterschiede zwischen Welsch und Deutsch gibt - mit anderen Worten: Gibt es den Röstigraben? Ihre Präsentation überzeugte die Jury der Burgergemeinde Burgdorf: Sie verlieh ihr den Preis für die beste Matura-Arbeit.

Im Rahmen ihrer Matura-Arbeit lädt Romina Stein eine Gruppe Neuenburger Gymnasiasten nach Burgdorf ein, diskutiert im ihnen, besucht das Emmental und will die Frage klären: Gibt es wirklich Unterschiede zwischen der Deutschschweiz und dem Welschland, mentalitätsmässig, kulturell, im gegenseitigen Verständnis - in den Sprachkenntnissen?

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Ist nach dem Experiment etwas ernüchtert: Romina Stein hatte nicht erwartet, dass die Unterschiede zwischen Westschweizer und Deutschschweizer Jugendlichen so gross sind.
Bild: Olaf Nörrenberg


Das Gotthelf Zentrum leistet Beitrag zum guten Gelingen
Dabei durfte das Gotthelf Zentrum auch einen Beitrag leisten: es ermöglichte Romina Stein letztes Jahr einen Besuch des Museums und eine Führung, um den welschen Gästen einen echten "Emmentaler" näher zu bringen - offenbar nicht mit dem erwarteten Erfolg!

Denn: Wie Romina Stein anlässlich der Preisverteilung der Burgergemeinde für die besten Matura-Arbeiten erklärte: "Ja, er existiert, der Röstigraben!"
Leider, fügen wir an... wir müssen allerdings zugeben, dass auch Gotthelf nicht sehr gut Französisch sprach - und sich zum Beispiel während seines Kuraufenthaltes 1853 im Gurnigelbad darüber aufregte, dass es da so viele Welsche habe...

Das Gotthelf Zentrum gratuliert der Burgdorfer Gymnasiastin zu Ihrem Erfolg und wünscht ihr für das kommende Studium alles Gute.


Museums-Saison 2014


Die Kaffee-Kanne von Albert Bitzius und seine Jagdflinte: Neue Exponate in Gotthelf Zentrum

   
Mit der Eröffnung des Museums für die Saison 2014 wird die Dauerausstellung im Museum ergänzt, aber auch im Spycher gibt es bisher noch nicht ausgestellte Exponate zu sehen.
   

Ein aussergewöhnliches  neues Bijou ist die Kaffee-Kanne der Familie Bitzius! Jeremias Gotthelf war ein grosser Liebhaber von starkem Kaffee. So lesen wir in den Erinnerungen seiner jüngeren Tochter Cécile von Rütte-Bitzius über die Kaffeegewohnheiten ihres Vaters: «Vor 6 Uhr morgens erschien unser Vater im Esszimmer. Zuerst bereitete er den Kaffee ohne Zichorienzutat, aber eine so dicke schwarze Brühe, die einem Türken Ehre gemacht hätte, für ihn und unsere Mutter».

Kaffee-Kann der Familie Bitzius - zerlegt!

Die Kaffee-Kanne ist gewissermassen ein Vorläufer der heutigen Filter-Kaffeemaschinen. Sie wird zusammen mit einem Teekrug aus dem Haushalt der Familie ausgestellt!

Alberet Bitzius' persönliche Jagdflinte

   
Im Spycher ist neu die persönliche Jagdflinte von Albert Bitzius ausgestellt: Er war ja auch ein passionierter Jäger! Zudem zeigen wir Fotografien der Familie, die zum Teil in schwarz-weiss übermalt oder gar koloriert wurden.

Ein Besuch im Gotthelf Zentrum lohnt sich also 2014 also ganz besonders!
   


31. Juli 2014
     

Bundesrat Ueli Maurer zu Besuch im Gotthelf Zentrum  
   

Ueli der Bundesrat trifft Ueli den Knecht

   
Am 31. Juli hält Bundesrat Ueli Maurer an der vorgezogenen 1.August-Feier in Lützelflüh die Festrede. Vorher nimmt er sich Zeit, das Gotthelf Zentrum zeigen zu lassen.
 

Bundesrat Maurer ist ein aufmerksamer Zuhörer, lässt sich vom Leitungs-Team das Museum zeigen - und erweist sich dabei als profunder Kenner des Werks von Albert Bitzius. Jeremias Gotthelf sei für ihn einer der wichtigsten Schriftsteller der Schweiz, wenn nicht der Wichtigste, meint er.

Dem hohen Magistraten ist es sichtlich wohl - und das bundesrätliche Lob "Das händer würkli guet gmacht" freut die Verantwortlichen natürlich sehr!

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Besonders beeindruckt zeigt sich Ueli Maurer von den interaktiven Medienstationen - er hört kurz in die Gotthelf Hörspiele von Radio Beromünster aus den 1950er-Jahren und kann sich gut daran erinnern, wie er damals als Kind die Hörspiele verfolgte.
 

Bundesrat Ueli Maurer trifft Uli den Knecht

Zur grossen Freude des Leitungs-Teams stellt sich Ueli Maurer in der Sonderausstellung zu Franz Schnyders erstem Gotthelf Film spontan neben das Schauspielerpaar Liselotte Pulver und Hannes Schmidhauser: Ueli der Bundesrat trifft Ueli den Knecht - was für ein schönes Bild!

Herzlichen Dank, lieber Bundesrat Ueli Maurer: Es war uns eine Ehre, ein Privileg und eine Freude, Sie bei uns zu begrüssen.

Den Bericht der Berner Zeitung BZ lesen Sie im Medienspiegel.


28. Juni 2014

Apéro für die Sponsoren des Gotthelf Zentrums

Ganz im Zeichen von Franz Schnyders erstem Uli-Film

Auch dieses Jahr sind die Sponsoren des Gotthelf Zentrum Emmental zu einem gemütlichen – und informativen – Apéro eingeladen.

Leitungs-Team und Vorstand des Gotthelf Zentrum Emmental Lützelflüh wollen auf diese Weise den Sponsoren für ihr Engagement danken, mit ihnen den Kontakt pflegen – und auch „Networking“ ermöglichen. Denn: Die Einnahmen aus den Eintritten reichen nicht, um das Zentrum kostendeckend zu betreiben. So ist es, wie viele kulturelle Institutionen, auf die finanzielle Unterstützung von Sponsoren, Gönnern und anderen Partnern angewiesen.

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Für die musikalische Umrahmung des Anlasses sorgt Thomas Aeschbacher mit seinen verschiedenen Örgelis – er entführt das Publikum in unterschiedliche Musikstile und Weltregionen.

Franz Schnyder und sein erster Gotthelf Film im Zentrum

2014 sind es 60 Jahre her, seit Franz Schnyder seinen ersten Gotthelf Film realisiert hat: "Uli der Knecht". Diesem Jubiläum widmet das Zentrum bekanntlich die diesjährige Sonderausstellung – und entsprechend steht auch „Uli“ ganz im Mittelpunkt des Sponsoren-Apéros. Nach einer Einführung in die Biografie Schnyders erläutert Werner Eichenberger, Mitglied des Leitungs-Teams und Gestalter der Sonderausstellung, Hintergründe, Rahmenbedingungen und allerlei Wissenswerte rund um den Film.

Gotthelfs Text und Schnyders Filmbilder im Vergleich


Wie Franz Schnyder „seinen“ Gotthelf interpretiert, zeigt Werner Eichenberger mit einer interessanten und amüsanten Gegenüberstellung eines Textausschnitts aus dem Roman mit der entsprechenden Film-Szene.

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Mit einem reichhaltigen Apéro und lockeren Gesprächen geht der diesjährige Sponsoren-Event zu Ende.


10. Mai 2014    

Tag der Offenen Tür für die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Lützelflüh
     

Offene Türen – Marktbetrieb – Filmvorführungen   

   
Erstmals organisiert das Gotthelf Zentrum Emmental Lützelflüh für die Lützelflüherinnen und Lützelflüher einen Tag mit freiem Eintritt und mit Rahmenprogramm.

     
Die Landfrauen sind mit einem Stand anwesend und verkaufen ihre feinen Backwaren, Metzger Gygax aus dem Dorf hat einen Grill eingerichtet, und es gibt einen Büchermarkt mit einer grossen Auswahl an Büchern von und über Jeremias Gotthelf.
   

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Im Saal wird der Film einer Lützelflüher Sekundarklasse aus dem Jahr 1984 aufgeführt: „Woanders sollt ihr stiller sein“ – eine Gespenstergeschichte, ganz im Stil von Franz Schnyder schwarz/weiss gedreht, situiert im Emmental der 1940er-Jahre. Er passt genau zum Thema der Sonderausstellung "Uli der Knecht wird 60".

Szenenbild "Woanders sollt ihr stiller sein": Füchslein und Specht beim Jäten.

Szenenbilder aus dem Film "Woanders sollt ihr stiller sein": Füchslein und Specht - die beiden Protagonisten der Geschichte.

Szenenbild "Woanders sollt ihr stiller sein": Der gestrenge Schulmeister mit dem ominösen Knochenhansli - und zwei Kinder auf dem Heimweg vom Holzen.

Der gestrenge Schulmeister und der ominöse "Knochenhansli" - und zwei Kinder auf dem Heimweg vom Holzsammeln.

Szenenbild "Woanders sollt ihr stiller sein": Klassenfoto der Schulklasse der Sekundarschule Lützelflüh, Jahrgang 1970 - im Stil der 1940er-Jahre.

Klassenfoto wie anno dazumal!
     


22. März 2014
   

Medien-Orientierung und Vernissage
 

Glanzvolle Eröffnung der Sonderausstellung
"Uli der Knecht wird 60"

 
Illustre Gäste, gute Stimmung – und eine eindrückliche Würdigung des Schaffens Franz Schnyders durch Filmer Bernhard Giger: So geht die Vernissage im Gotthelf Zentrum über die Bühne.
 

Am 22. März 2014 findet im Gotthelf Zentrum eine Medien-Orientierung und die Vernissage zur diesjährigen Sonderausstellung «Uli der Knecht wird 60» statt. Zahlreiche Gäste aus Kultur und Politik, aus Wirtschaft und der Nachkommenschaft der Familie Bitzius folgen unserer Einladung. Rund fünfzig Personen sind anwesend und hören die eindrückliche Festrede, gehalten durch den Berner Fotografen und Filmemacher Bernhard Giger: Er würdigt Leben, Werk und Bedeutung von Franz Schnyder – und zeigt in sehr persönlichen Worten auf, dass Schnyder zu den wichtigsten Figuren des Schweizer Kinos gehört, dass er "schlicht grosses Kino" machte.

Bernhard Giger hält die Festrede an der Vernissage zur Ausstellung "Uli der Knecht wird 60"

Im zweiten Teil haben die Gäste Gelegenheit, Museum und Spycher zu besichtigen – und die neu eingerichtete Sonderausstellung zu besuchen. Beim Apéro und mit angeregten Gesprächen klingt die Vernissage aus. "Es war ein würdiger, feierlichere Anlass", sagt einer der Gäste zum Abschied.
   


Januar/Februar/März 2014    

Vorstand und Leitungs-Team des Zentrums packen zu    
 

Abbau der Sonderausstellung 2012/2013 «Wassernot im Emmental» und Einrichtung der Ausstellung «Uli der Knecht wird 60»
   

In einer gemeinsamen Aktion bauen die Mitglieder des Vorstands des Trägervereins mit dem Leitungsteam die Einrichtung der Sonderausstellung «Wassernot im Emmental» ab.
Anschliessend richten die Ausstellungsmacher den Raum neu ein: Hier stehen nun in der Sonderausstellung «Uli der Knecht wird 60» der Burgdorfer Regisseur Franz Schnyder und sein erster Gotthelf Film «Uli der Knecht» im Mittelpunkt.    

Während der beiden ersten Museums-Jahre zeigt das GZEL eine Sonderausstellung zur grossen Hochwasser-Katastrophe von 1837, die Jeremias Gotthelf in seiner Erzählung «Wassernot im Emmental» thematisiert hatte. Doch nun wird sie abgebaut. Die Mitglieder des Vorstands des Trägervereins und das Leitungs-Team übernehmen diese Arbeit gemeinsam.    

Vorstand und Leitungs-Team bauen gemeinsam die Sonderausstellung "Wassernot im Emmental" ab

Glanzpunkt der Sonderausstellung 2014 «Uli der Knecht wird 60» soll ein raumhohes, fast 6 Meter breites Diorama eines Film-Drehs auf der Glungge sein, siehe dazu Wechselausstellungen. Für die Fotowand wird ein mächtiger Rost aus Dachlatten erstellt, auf dem anschliessend die insgesamt fünf Bildelemente montiert werden.    

Eindrücke vom Aufbau der Fotowand zum Diorama "Film-Dreh auf der Glungge"

Die Bearbeitung des grossen Hintergrundbildes der «Glungge» übernimmt unser Hausgrafiker, Kurt Eichenberger, Biglen, die Fotowand und deren Montage ist Aufgabe von Felix Joss, Schriftgrafik, Huttwil.

Am 5. April 2014 wird die neue Museums-Saison eröffnet: Ab dann können Sie in die Welt von Franz Schnyder eintauchen – und das Diorama bestaunen!
     


2013


Oktober 2013

SRF dreht im Gotthelf Zentrum

Ur-Ur-Enkelin Gotthelfs vor der Kamera des
Schweizer Fernsehens

Im Rahmen des Themenmonats «Die Schweizer» im November 2013 stellt SRF im Sendegefäss «Glanz und Gloria» Nachkommen berühmter Schweizerinnen und Schweizer vor. Eine der portraitierten Personen ist Elsi Schneider-Bitzius, die Ur-Ur-Enkelin Gotthelfs. Der Dreh fand im Gotthelf Zentrum statt.

Vor zwanzig Jahren war sie letztmals in Lützelflüh, als sie in der Kirche des Gotthelf Dorfes heiratete: Elsi Schneider-Bitzius. Nun ist sie ins Emmental zurückgekommen und hat sich - zusammen mit Reporter Samuel Bürgler von SRF - im Gotthelf Zentrum eingefunden: Um ein Interview aufzunehmen und über ihren berühmten Ur-Ur-Grossvater zu erzählen. «Elsi Schneider-Bitzius, wie Elsi die seltsame Magd», stellt sie sich vor und macht mit dem Leitungs-Team des GZEL gleich Duzis, charmant und unkompliziert.

Die Ur-Ur-Enkelis Gotthelfs, Elsi Schneider-Bitzius, vor der Kamera von SRF

Sie ist vom neuen Zentrum begeistert und beantwortet locker alle Fragen des Reporters, eloquent, gekonnt mit viel Kompetenz. Sie geht mehrmals die Treppe vor dem Pfarrhaus hoch, wiederholt geduldig eine Antwort oder erklärt etwas zum zweiten Mal, wenn der Mann an der Kamera mit irgendetwas noch nicht ganz zufrieden ist… sie absolviert den ganzen Dreh im Stil eines routinierten Profis.  

SRF will neben den ganz «grossen» Gestalten der Schweizer Geschichte, die in abendfüllenden Filmen vorgestellt werden, auch Nachkommen anderer prägender Figuren aus Geschichte, Politik und Kultur vorstellen – und so kommt eben auch die Ur-Ur-Enkelin Gotthelfs zum Zug.


Sommer 2013

PRO PATRIA unterstützt das Gotthelf Zentrum

Spende von PRO PATRIA ermöglichte interaktive Medienstationen

Dank einer Spende von 50'000 Franken der Stiftung PRO PATRIA konnten vier interaktive Medien-Stationen mit Touch-Screens, berührungsempfindlichen Bildschirmen, entwickelt und programmiert werden.

Das Gotthelf Zentrum will die vielen Seiten des grossen Schriftstellers und sein Werk zeitgemäss präsentieren. Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit Film- und Hörspiel-Umsetzungen. Die Medienstationen ermöglichen Besucherinnen und Besuchern, je einen Ausschnitt aus drei Romanen Gotthelfs im Original zu lesen, die gleiche Passage als Hörspiel zu hören und als Filmausschnitt zu sehen – und so die medialen Umsetzungen mit dem Text Gotthelfs zu vergleichen.  


29. Juni 2013

Apéro für die Sponsoren des Gotthelf Zentrums

Alphorn-Klänge, ungewohnte Gotthelf Töne und Gläserklingen beim Anstossen


Erstmals luden Vorstand und Leitungs-Team die Sponsoren zu einem Apéro ein: Um ihnen zu danken für ihr Engagement und um mit ihnen auf den erfolgreichen Start des Zentrums anzustossen.


Wie viele kulturelle Institutionen ist das Gotthelf Zentrum auf finanzielle Unterstützung von aussen angewiesen – die Einnahmen aus den Eintritten reichen nicht, um das Zentrum kostendeckend zu betreiben. So sind die Zuwendungen der zahlreichen Sponsoren sehr willkommen, ja letztlich unabdingbar.

Sponsoren-Anlass 2013 des Gotthelf Zentrums

Um eben diesen Institutionen, Firmen und Privaten für ihre Unterstützung zu danken, luden Vorstand und Leitungs-Team erstmals zu einem Sponsoren-Apéro ein. Das Alphorntrio Ahorn trug mit seinen urchig-heimeligen Klängen wesentlich zum guten Gelingen des Anlasses bei. Nach Begrüssung und Dankesworten hörten die Anwesenden verschiedene kürzere Texte aus dem Werk Gotthelfs, die weniger bekannte Seiten des Schriftstellers aufzeigten.

Die grosse Zahl der Gäste zeigte, dass der Event auf Anklang stiess – er soll in Zukunft jedes Jahr stattfinden, und zwar jeweils am letzten Samstag im Juni.


Sommer 2013

Sonderausstellung im Spycher

Schwingen und Hornussen –
zu Gotthelfs Zeiten und heute

Die ehemalige Gotthelf Stube im Spycher, zwischen Pfarrhaus und Pfrundscheune, beherbergt diese Saison eine kleine, feine Ausstellung im Zeichen von Schwingen und Hornussen.

Hier lesen Sie mehr unter Aktuell!
 


Sommer 2013

Abenteuer Käseroute

Mit dem Fahrrad oder dem E-Bike die Geschichte des Emmentaler Käses entdecken


Auf der Emmentaler Käseroute erfahren Sie spannende Geschichten und Informationen über die Jahrhunderte alte Tradition des Emmentaler Käses. Die Route führt auch am Gotthelf Zentrum Emmental Lützelflüh vorbei!

Plan der Emmentaler Käseroute

Die Käseroute ist eine Velo-Rundfahrt, die Sie mit eigener Muskelkraft zurücklegen können – mit einem gemieteten E-Bike von FLYER bewältigen Sie die Eintages- bzw. Zweitagestour jedoch mit einem Lächeln auf dem Gesicht und ohne gross ins Schwitzen zu kommen.
Laden Sie vor dem Start aus dem App-Store die Käseroute App auf Ihr Smartphon. So wird ihr Handy zum digitalen Reiseführer, der Sie über die Herstellung von Käse und seine Geschichte, Sehenswürdigkeiten, spektakuläre Aussichten und vieles mehr in Bild, Text und Ton informiert. Und die Jüngsten ergattern sich in einem Quiz mit der Detektivkuh Emma das Detektivdiplom.

Alle weiteren Infos finden Sie auf www.kaeseroute.ch

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Wir freuen uns, wenn Sie auf Ihrer Käsetour auch bei uns in Lützelflüh im Gotthelf Zentrum vorbei kommen.




23. April 2013

Logo des Gotthelf Zentrum Emmental am Glaslift montiert

Gotthelf grüsst vom Liftturm


Seit dem 23. April 2013 prangt das unverkennbare Logo des Gotthelf Zentrums am Liftturm des Neubaus: Unser Hausgrafiker Kurt Eichenberger montiert an diesem Tag zusammen mit seiner Tochter Eliane, Schrift- und Reklamegestalterin, ein über drei Meter hohes Gotthelf Logo.


Bereits in der Planungsphase taucht die Idee auf: Am Liftanbau unser Logo zu montieren – allerdings fällt das Projekt am Schluss dem Kostendruck zum Opfer. Glücklicherweise finden sich zwei private Sponsoren, welche die Kosten für die Realisierung übernehmen. So kann die Idee doch noch umgesetzt werden… und das GZEL bekommt einen weiteren, besonderen Glanzpunkt.

Das Logo des Gotthelf Zentrums: Montage am Liftturm

Präzisionsarbeit auf der hydraulischen Hebebühne – und ein überzeugendes Resultat!




1. März 2013

Das Gotthelf Zentrum Emmental Lützelflüh als Gast im Kambly Erlebnis Trubschachen

Gotthelf geht fremd – ganz offiziell!


Im März und im April 2013 gewährt Kambly Trubschachen dem Gotthelf Zentrum Emmental Lützelflüh Gastrecht: Im Kambly Erlebnis begegnen Kundinnen und Kunden dem Emmentaler Dichter-Pfarrer – und der RegioExpress Kambly Zug der BLS zwischen Bern und Luzern erhält temporär einen Literatur-Wagen.

 
Wenn Albert Bitzius, besser bekannt unter seinem Pseudonym Jeremias Gotthelf, also in Trubschachen den Kambly Spezialitäten erliegt und zum Pendler zwischen Bern und Luzern wird, hat alles seine Richtigkeit.
 
Im Haushalt der Familie Bitzius wurde übrigens oft gebacken und «güetzlet», und Pfarrer Bitzius war keineswegs ein Kostverächter – er hätte sicher seine Freude an der grossen Auswahl. Besucherinnen und Besucher haben die Gelegenheit, den grossen Emmentaler Dichter-Pfarrer (wieder) zu entdecken.
 
An einem Wettbewerb mit nicht allzu kniffligen Wissensfragen zu Gotthelf, seinem Leben und seinem Werk sind spannende Preise zu gewinnen – und bei einem Einkauf ab 50 Franken erhalten die Besuchern des Kambly Erlebnis einen Gratis-Eintritt ins Gotthelf Zentrum in Lützelflüh.

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Im Kambly Erlebnis beobachtet ein markanter Gotthelf Kundinnen und Kunden beim Einkaufen… und im Vorraum folgt die geheimnisvolle Inversions-Figur Gotthelfs von Sandro Del-Prete den Vorbeigehenden mit stechendem Blick!


Gotthelf als Pendler unterwegs im Kambly-Zug zwischen
Bern und Luzern

Albert Bitzius (1797 bis 1854) ist sicher zweimal selber Zug gefahren, auf der französischen Bahnstrecke Strassburg-Basel: 1841 anlässlich einer Reise nach Mülhausen und 1851 bei einem Besuch von Strassburg. Im Emmental gab es für Bitzius damals jedoch noch keine Gelegenheit für eine Bahnfahrt: Die Burgdorf-Thun-Bahn wurde erst 1899 eröffnet.

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Im Kambly-Zug ist vom 12. März bis zum 11. April 2013 ein «Literatur-Wagen» ganz im Zeichen Gotthelfs eingerichtet.


Doch nun ist der Dichter in der nächsten Zeit als Pendler mit der Eisenbahn unterwegs: Im Kambly Zug der BLS-Strecke Bern-Luzern ist nämlich vom 12. März bis zum 11. April 2013 ein Literatur-Wagen eingerichtet – vermutlich der erste «Literaturzug» überhaupt! Der ganze Erlebnis-Wagen (der Dritte nach der Lokomotive) steht im Zeichen Gotthelfs: Plakate an den Wänden enthalten Zitate aus seinen Werken, illustriert mit eindrücklichen Bildern des Emmentals, des Zentrums und des grossen Dichters; die Reisenden haben Gelegenheit, an 18 Hörstationen kürzere oder längere Ausschnitte aus dem Hörspiel «Uli der Knecht» zu verfolgen und Tinu Heinigers «Beromünster» zu hören – und auf Schrifttafeln kann man versuchen, Gotthelfs Originalhandschrift zu entziffern; Hilfe bietet dabei die Transkription in die heutige Schrift auf der Rückseite. Neben dem Gotthelf Zentrum und Kambly sind auch die BLS und Bern Tourismus in diesem Projekt engagiert.
 
www.kambly.ch

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