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Die Sonderausstellung zu Gotthelfs Novelle «Die schwarze Spinne» bleibt bis Ende 2018 geöffnet.


3. Mai: Endlich!

«A aranha negra»: Die portugiesische Spinne ist angekommen

Heute bringt der Breifträger ein Paket des Verlags editora34 aus Sâo Paolo - es enthält spannende Post.

Vor gut einem Jahr hat uns Professor Marcus Vinicius Mazzari von der Universität Sâo Paolo in Lützelflüh besucht - er wolle die «Schwarze Spinne» ins Portugiesische übersetzen, erklärte er uns damals. Nun ist die Übersetzung erschienen, und wir haben die ersten Exemplare erhalten.

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Als wir die portugiesische «Spinne» durchblättern, entdecken wir zwei Illustrationen aus unserer Postkartenserie, die übrigens am Empfang erworben werden kann.

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«Casas típicas da região do Emmental, no cantão de Berna, na Suíça. Desenhos a nanquim de Werner Eichenberger, Centro Gotthelf, Lützelflüh.» steht da:

«Typische Häuser im Emmental im Kanton Bern, Schweiz. Tuschzeichnungen Gotthelf Zentrum Lützelflüh».

Es freut uns, dass die Zeichnungen Autor und Verlag gefallen haben. Gerne haben wir sie für die «Aranha negra» zur Verfügung gestellt: Auf diese Art können wir nun Lesern in Brasilien und in Portugal zeigen, wie Emmentaler Bauernhäuser aussehen. Wir wünschen der «Aranha negra» viel Erfolg!


26. April 2017: Das Schweizer Fernsehen dreht in Lützelflüh

SRF bi de Lüt - heute zu Besuch bei uns im Gotthelf Zentrum

Am 27. Mai wird Nik Hartmann und seine Team mit «SRF bi de Lüt» Burgdorf besuchen. Da darf natürlich auch ein Beitrag zu Jeremias Gotthelf nicht fehlen, zumal es vielfältige Beziehungen zwischen Gotthelf und Burgdorf gibt.

Gotthelf war mit seiner Familie regelmässig an der Solätte, sein erster Roman «Der Bauernspiegel» und der Bericht «Wassernot im Emmental» werden bei Langlois in Burgdorf verlegt, er nimmt regelmässig an den Redaktionssitzungen der Zeitung «Berner Volksfreund» der Gebrüder Schnell teil, für die er oft Beträge verfasst. Und an Weiterbildungskursen für Lehrer unterrichtet Gotthelf auf dem Schloss Burgdorf Geschichte.

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So besuchen heue Michael Gerber, Regisseur und Redaktor SRF, Ivan Aebischer, Kameramann, und Silvio Anania, Tontechniker, das Gotthelf Zentrum, um einige Einstellungen mit Elsi Schneider-Bitzius zu drehen. Sie ist eine der noch lebenden Ur-Ur-Enkelinnen von Albert Bitzius - am 27. Mai wird sie dann noch live interviewt.

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Auch Verena Hofer, Mitglied des Leitungs-Teams, hat ihren Auftritt: In der Schreibstube Gotthelfs stellt sie sich den Fragen von Redaktor Michael Gerber.

Nun sind wir natürlich gespannt auf die Sendung «SRF bi de Lüg» in Burgdorf vom 27. Mai 2017.


Unsere Website mit benutzerfreundlichem Look

Weiterer Schritt in der digitale Welt

Nun wird die Website des Gotthelf Zentrums auf allen Endgeräten optimal benutzerfreundlich dargestellt - insbesondere auf unseren mobilen Freunden, den Smartphones. gotthelf.ch ist ist jetzt «responsive».

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Die Website passt ihr Erscheinungsbild den Ausgabegeräten an: Ob auf dem PC oder dem Laptop, auf dem Smartphone oder dem Tablet, ob hoch oder quer - immer ist die Darstellung optimal.

Links Handy bisher: Kleine Darstellung, Handhabung nicht optimal auf dem Smartphone... die Website gotthelf.ch wurde ja schliesslich bereits vor mehr als 5 Jahren entwickelt - damals war Responsiveness noch kein Thema...

Rechts Handy neu: Gross, klar und einfach zu bedienen, so wie es sich für eine moderne Website «gehört».

Die grosse Arbeit hinter den Kulissen haben unser Hausgrafiker Kurt Eichenberger, Biglen, und Patrick Zinsli von unserem Provider cmsbox, Bern, geleistet.

Grosses Merci an euch zwei!


1. April: Saisoneröffnung

Sonniger Auftkakt zur neuen Saison

Das Wetter zeigt sich von der prächtigsten Seite - und das Gotthelf Zentrum strahlt im schönsten Frühlingskleid.

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Mitglieder des Leitungs-Teams, des Vorstands und Damen vom Empfangs-Team stossen auf die neue Saison an - und bereits erscheinen die ersten Besucherinnen: Ein munteres Trio von drei aufgestellten Damen!

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Neu: Attraktives Mitbringsel aus dem Gotthelf Zentrum

Die Schokoladenseite von Jeremias Gotthelf

Rechtzeitig auf die neue Saison 2017 hin sind sie bereit: Die drei Sorten feinste Emmentaler Schokolade in exklusiven Verpackungen mit coolem Design.

Der Wunsch, ein attraktives kleines Mitbringsel nach dem Besuch des Gotthelf Zentrums anbieten zu können, bestand schon seit einiger Zeit - nun ist er realisiert: Am Empfang präsentieren sich zweimal drei «gluschtige» Gotthelf Schokoladen in attraktivem Design.

Die drei Sorten werden durch die Firma «Emmentaler Backwaren» in Biglen von Hand gefertigt, mit natürlichen Rohstoffen, meist aus der Region: Grand Cru Bio Milchschokolade mit Dinkel-Bräzeli, mit Sonnenblumenkernen oder mit Zimt und Lindenblüten. Der Preis: CHF 5.00


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In der Serie "Classic" hat Grafiker Kurt Eichenberger die Verpackung in Anlehnung an das so genannte «Key Visual», das Erscheinungsbild des Gotthelf Zentrums gestaltet.


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Die zweite Serie nimmt das Thema der aktuellen Sonderausstellung zur «Schwarzen Spinne» auf. Es ist geplant, die zweite Serie jeweils auf die Thematik der Wechselaustsellungen abzustimmen


Verbesserte Informationen

Ergänzungen der Ausstellung

Felis Joss, Schriftgrafik und Serigrafie Huttwil, und seine Tochter Céline bringen Ergänzungen in der Ausstellung an.

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In der Sonderausstellung gibt nun ein erklärendes Paneel weitere Erläuterungen zum Bystal - dem mysteriösen Fensterpfosten, in dem die "Schwarze Spinne" eingesperrt wurde.
Neu sind auch die Beschriftungen im "Biografie-Raum", angebracht auf den Schubladenkorpussen im Siebdruckverfahren.


Kurz vor dem Start zur neuen Saison

Putz- und Aufräumetag

Auch dieses Jahr machen Mitglieder des Vorstands und des Leitungs-Teams die Umgebung des Gotthelf Zentrums fit für die kommende Saison

Nach der «Befehlsausgabe» machen sich alle an die Arbeit: Blumenbanden und Wege jäten, Spinnweben entfernen, im Teich die Algen mit dem Hochdruckreiniger entfernen, altes Holz zersägen und entsorgen... und zum Schluss das wohl verdiente Znüni mit Bratwurst, Züpfe und «öppis z'Trinke».

 

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Baustelle rund ums Gotthelf Zentrum

Sanierung Wasserleitung

Die Wasserleitung, die den Brunnen im Gotthelf Zentrum speist ist in die Jahre gekommen und undicht geworden - sie muss repariert werden. Hier einige Bildimpressionen...

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Das Gotthelf Zentrum auf dem Weg in die sozialen Medien

Auf Facebook präsent

15. März 2017: Ab diesem Datum hat das Gotthelf Zentrum einen eigenen Facebook-Auftritt - gehen Sie vorbei! Klicken Sie einfach auf das Bild unten. Wir freuen uns auf Ihre «Likes».

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Kalter Januar macht Probleme

Gefrorene Wasserleitung führt zu Eisbahn beim Gotthelf Zentrum

Der kalte Januar ermöglicht zwar wunderbare Bilder...

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...aber er liess auch die Wasserleitung zwischen dem Brunnen und dem Teich einfrieren - was zu einer richtigen Eisbahn führte!

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Die defekte Leitung muss dann im Frühling vollständig ersetzt werden.


Museums-Saison 2016


29. Oktober: Wichtiger Meilenstein erreicht

Jubiläum: Heute können wir den 25'000. Gast im Gotthelf Zentrum begrüssen!


Im August 2012 ist das Gotthelf Zentrum eröffnet worden - und heute, am zweitletzten Tag der Saison 2016 können wir bereits den 25‘000 Gast begrüssen!

Ein schöner Zufall will es, dass der «Meilenstein 25‘000 Besucher seit der Eröffnung» im Rahmen einer Führung für eine welsche Gruppe gefeiert werden kann: Es sind «Amis de la bibliothèque La Chaux-de-Fonds», die heute das Museum besuchen - bei prächtigstem Herbstwetter!

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Wir offerieren ihnen Kaffee und Züpfe, Heinrich Schütz und Werner Eichenberger vom Leitungs-Team übergeben allen Teilnehmenden eine Rose - und die Organisatorin des Besuchs erhält einen bunten Blumenstrauss.  

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Am Schluss der «Jubiläums-Führung» treffen sich die Gäste aus La Chaux-de-Fonds natürlich zum obligaten Gruppenbild in der Sonderausstellung mit dem unheimlichen Bystal!

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29. Oktober: Die besondere Buchvernissage
 

«Kurt von Koppigen»: Gotthelf - einmal anders

 
Am Samstag, 20. Oktober - im Rahmen der Hauptversammlung des Vereins Gotthelfstube - präsentiert der Berchtold Haller Verlag, Bern, eine Neuauflage von Gotthelfs "Kurt von Koppigen".


Der historische Kurzroman zeigt einen «anderen» Gotthelf, einen, der immer auch grosses Interesse an historischen Stoffen und Sagen hatte.

Der «Kurt von Koppigen» spielt im Interregnum des 13. Jahrhunderts. Jeremias Gotthelf reflektiert darin augenzwinkernd seine eigene, krisenhafte Zeit. Die stürmischen 1840er Jahre mit Freischarenzügen, Klosteraufhebungen und Sonderbundskrieg schlagen sich in der Handlung von «Kurt von Koppigen» nieder. Ein verarmter Edelmann findet trotz familiären und politischen Widrigkeiten zu seinem Glück.

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Dr. phil. Marianne Derron und Dr. phil. Norbert D. Wernicke haben als Mitarbeiter der historisch-kritischen Gesamtausgabe Gotthelfs dessen Publizistik ediert und kommentiert.
Ihre Ausgabe des «Kurt von Koppigen» folgt dem Original der Zweitfassung von 1850. Sie erläutert erstmals die zeitgenössischen Bezüge des Romans.

Als spezielles Schmuckstück enthält die Ausgabe bisher unbekannte Zeichnungen des Berner Kunstmalers und Illustrators Rudolf Münger, welche die Herausgeber in dessen Nachlass in der Berner Burgerbibliothek entdeckten.

Stimmungsvolle Feier mit ungewohnten Klängen!

Bis auf den letzten Platz ist der Saal des Gotthelf Zentrums besetzt, als Verena Hofer, Präsidentin des Vereins Gotthelfstube die Vernissage eröffnet. Im Namen des Verlags Berchtold Haller begrüsst Thomas Gerber darauf die Gäste und stellt die beiden Autoren des Buches vor.

Anschliessend berichten Marianne Derron und Norbert D. Wernike von ihren "Begegnungen" während der Arbeit an ihrem Projekt: Mit der Geografie und der Geschichte, mit den Menschen und den neu entdeckten, bisher unbekannten Skizzen von Rudolf Münger. Rudolf Münger hat diese Entwürfe für eine prächtige illustrierte Ausgabe des "Kurt von Koppigen" gezeichnet, die 1904 in Bern im Verlag Neukomm & Zimmermann erschien

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Umrahmt wird die eindrückliche Feier durch die Musik von "Excelsis", einer Heavy Metal Band... aus Koppigen! Doch heute zeigen sich die fünf Musiker der sonst sehr "lautstarken" Band von einer anderen Seite: Sie treten leise auf, gefühlvoll und ohne Verstärker, unplugged! Die Band spielt mit Gitarre, Bass, Blockflöten, Dudelsack und Pauke - nach Renaissance klingt ihre Musik, nach Irischen Shantys, nach alten Schweizer Volksliedern.

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Die ungewohnten tönenden Songs basieren zum Teil auf Texten von Jeremias Gotthelf, auf der "Schwarzen Spinne", auf "Sintram und Bertram" - und nicht zuletzt auf dem "Kurt von Koppigen".

Übrigens: Ritter Kurt von Koppigen ist höchstpersönlich anwesend!

Beim abschliessenden Apéro können die Gäste signierte Exemplare des neuen Buchs erwerben - und es ergibt sich die Gelegenheit zu spannenden Kontakten und interessanten Gesprächen.

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23. Juni: Aus dem Sponsoren-Aéro wird der Partner-Apéro

Begegnung mit der «Schwarzen Spinne»

Wir erweitern den Kreis der Geladenen: Nebst den bisherigen "Sponsoren" sind neu auch Gönnerinnen und Gönner sowie die politischen Parteien und der kulturell tätigen Vereine von Lützelflüh eingeladen.

Durch die Einladung neuer Gäste wollen wir bewusst das "Netzwerk Gotthelf Zentrum" erweitern und die Bedeutung und die Wichtigkeit des Gotthelf Zentrums noch besser dokumentieren und zum Ausdruck bringen.
Selbstverständlich wollen wir allen aber auch Danke sagen für ihr Engagement und ihre Sympathie gegenüber dem Zentrum.

Eine erfreuliche Zahl von Gästen folgt denn auch unserer Einladung zum neuen "Parnter-Apéro", der ganz im Zeichen der neuen Sonderausstellung "Die schwarze Spinne" steht.

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Heinrich Schütz, einer der Ausstellungsmacher, erläutert in einem spannenden Referat Ideen, Konzept und Umsetzung der Sonderausstellung zur "Schwarzen Spinne" - anschliessend können die Gäste die Ausstellung besuchen.

Dank des schönen Wetters, kann der Apéro im Freien stattfinden, wo das Trio "Three2Swing" die Gäste mit feinem Jazz unterhält. Nun ist Gelegenheit für ausgedehnte Gespräche und "Networking" - bei guter Stimmung geht ein informativer, gelungener Abend zu Ende. Die neue Formel des "Partner-Anlasses" hat sich bewahrt!


22. Juni: Aufwertung der Laube

Gemütlicher Tisch in der Laube: massiv, stilgerecht - finanziert von unseren Gönnerinnen und Gönnern

Schon lange haben wir uns für die Laube einen praktischen Tisch gewünscht - heute wird er geliefert!

Jeremias Gotthelf sass gerne hier: In seiner Laube, auf der Morgenseite des Pfarrhauses - in der "Geissblatt-Laube", denn damals war sie noch von Geissblatt umrankt.

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Heute dient sie uns bei Führungen, kleinen Festen und Apéros als gemütlicher Ort für den Imbiss und zum Anstossen. Was aber noch immer fehlte, war ein gemütlicher Tisch. Billige Exemplare aus der Brockenstube halfen bisher über die Runde.

Doch ab heute steht er da, robust, stilgerecht: Der neue Tisch, ein richtiges Prachtsstück - hergestellt von der Firma Fiechter & Lüthi GmbH, "Möbel und Möbelrestaurationen" in Huttwil.

Die Finanzierung wurde ermöglicht durch die vielen Gönnerinnen und Gönner, die mit ihren regelmässigen Beiträgen solche besondere Anschaffungen ermöglichen - Anschaffungen ausserhalb des Budgets und bei besonderen Gelegenheiten. An dieser Stelle ein herzliches "Dankheigit".

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Nun ist er bereit, in Zukunft unseren Gästen gemütliche Momente zu ermöglichen - bei einem Apéro, bei einer Pause... oder beim Lesen einer Geschichte Gotthelfs.

Möchten auch Sie das Gotthelf Zentrum finanziell unterstützen und Gönnerin oder Gönner werden? Dann senden Sie uns ganz einfach eine Mail an info@gotthelf.ch - wir werden Ihnen dann die Unterlagen zustellen! Schon jetzt danken wir Ihnen ganz herzlich!

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Mai/Juni: Sanierung des Spycherdachs

Der Spycher erhält ein neues Dach: Biberschwanzziegel statt Holzschindeln

Schon seit einiger Zeit machen sich Schäden am Schindeldach des
Spychers bemerkbar - eine Sanierung wird unumgänglich. Im Mai/Juni wird sie realisiert.


Der zweigeschossige Speicher, der Spycher, enthält von 1954 bis 2012 als "Gotthelf-Stube" ein kleines, liebevoll eingerichretes Museum.

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Seit 2012 bildet es gewissermassen die Dépendance des Gotthelf Zentrums und zeigt, nebst spannenden Wechselausstellungen, Schätze aus dem Fundus des Vereins Gotthelf-Stube.

Die Holzschindeln, mit denen der Spycher gedeckt ist, werden zunehmend schadhaft, durch Alterung ganz allgemein, aber auch durch Sturm und Wind. Um Schäden am Gebäude zu vermeiden, wird eine Sanierung unumgänglich!

In Zusammenarbeit mit der Kantonalen Denkmalpflege wird entschieden, die Schindeln durch Biberschwanzziegel zu ersetzen.

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Die beiden regionalen Unternehmen "Iseli und Trachsel Holzbau AG" sowie "Christen Bedachungen/Fassendebbau AG" teilen sich in den Auftrag und realisieren innerhalb eines Monats die Sanierung des Daches. Koordiniert werden die Arbeiten durch den Architekten Reto Gsell Lützelflüh, der bereits das Gesamtkonzept des Gotthelf Zentrums entwickelt hat.

Mehr Informationen zum Spycher gibt es im Menü Zentrum/Museum.

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19. Mai: Jahresausflug der Stiftung «Zum Delphin»

Das Gotthelf Zentrum erhält eine wertvolle Zuwendung der Stiftung «Zum Delphin»


Anlässlich seines traditionellen Jahresausflugs tagt der Stiftungsrat der Stiftung «Zum Delphin» heute bei uns im Gotthelf Zentrum. Ermöglicht wurde dieser Anlass durch die Ur-Ur-Enkelin von Albert Bitzius, Henriette Günthard.


Die Stiftung «Zum Delphin» wurde im Gedenken an die Germanistin Maria Bindschedler gegründet, die an der Universität Bern als Professorin wirkte. Die wohltätige und gemeinnützige Stiftung hat sich vorab der Wissenschaftsförderung, insbesondere innerhalb der Universität Bern, verpflichtet, engagiert sich aber auch sozial und richtet  Beiträge an weitere unterstützungswürdige Institutionen aus.  

Nun kann auch das Gotthelf Zentrum von den Leistungen der Stiftung profitieren: Anlässlich der heutigen Sitzung spricht uns der Stiftungsrat einen schönen Beitrag zu, der für besondere Anschaffungen, grössere Projekte und ähnliches verwendet werden darf.

Das Gotthelf Zentrum freut sich sehr über diese Zuwendung der Stiftung «Zum Delphin» und dankt den Stiftungsräten ganz herzlich.

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Nach der für das Gotthelf Zentrum so erfreulichen Sitzung, lassen sich die Gäste über den grossen Emmentaler Dichter und das Museum informieren. Den Abschluss bildet ein Apéro und ein Nachtessen im Gasthof Ochsen. (Bilder Georges Bindschedler)


28. April: Ein Literatur-Professor und ein Opern-Regisseur besuchen Gotthelf

Beeindruckt vom Bystal


Zwei namhafte Persönlichkeiten besuchen heute das Gotthelf Zentrum: Michel Schaer und
Alexander Christian Ernst Walter Friedrich Carl Graf von Pfeil und Klein-Ellguth.

Der emeritierte Professor Dr. Michel Schaer gilt als profunder Kenner Gotthelfs, aber auch von Emanuel Friedl und Simon Gfeller. Deren Grabstätte befinden sich bekanntlich unmittelbar nebeneinander auf der Südostseite der Kirche Lützelflüh. Höchste Zeit also, dass Professor Schär auch das Gotthelf Zentrum kennenlernt.

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Bei seinem heutigen Besuch wird er begleitet vom deutschen Opern- und Theater-Regisseur Alexander Christian Ernst Walter Friedrich Carl Graf von Pfeil und Klein-Ellguth (auf dem Bild rechts); er weilt zur Zeit in der Schweiz und hat eben am Städtebund-Theater Biel und Solothurn  die Oper "Alcina" von Georg Friedrich Händel inszeniert.
Mit grossem Interesse lassen sich die zwei Herren durch das Museum führen - und zeigen sich besonders fasziniert von der Sonderausstellung «Die schwarze Spinne» und dem geheimnisvollen Bystal.


27. April: Vierte Vereinsversammlung des Trägervereins   

Erfreuliche Bilanz über das Museumsjahr 2015


Vorstand und Leitungs-Team können die Mitglieder des Trägervereins über ein interessantes und erfolgreiches Museumsjahr informieren.

Zum vierten Mal findet die Vereinsversammlung statt. Das Gotthelf Zentrum wird bekanntlich durch einen Verein getragen, dem vier Partner angehören: Die Jeremias Gotthelf–Stiftung (sie ist Eigentümerin der Liegenschaft), die Einwohnergemeinde Lützelflüh, die Kirchgemeinde Lützelflüh und der Verein Gotthelfstube.

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Aus den Erläuterungen des Leitungs-Teams: Das Interesse an Jeremias Gotthelf und seinem Werk ist ungebrochen. 2015 können insgesamt über 200 Führungen durchgeführt werden, ein Drittel mehr als budgetiert! Allerdings: Im heissen Sommer 2015 liegen Baden und Grillieren mehr im Trend als Museumsbesuche – darunter leidet, wie andere Museen ebenfalls, teilweise auch das Gotthelf Zentrum; die budgetierten 5‘000 Besucher können nicht ganz erreicht werden.
Dank einer vorsichtiger Budgetierung und dank der zahlreichen Führungen stimmen die Zahlen trotzdem: Das Gotthelf Zentrum kann kleinere Rückstellungen vornehmen und schreibt wiederum eine schwarze Null.

Für einen Blick in die Vergangenheit und mehr Infos scrollen Sie einfach dieses Seite hinunter.


2. April: Grosser Feiertag im Gotthelf Zentrum

Gelungene Vernissage der Sonderausstellung «Die schwarze Spinne»


Nach langer, intensiver Vorarbeit ist es heute so weit: Die Sonderausstellung kann eröffnet werden - am Festakt sind 70 Personen mit dabei.

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Mit einer stimmungsvollen Ton-Bild-Sequenz «Emmentaler Pastorale» wird die Vernissage-Feier eröffnet. Nach Begrüssung und einigen einleitenden Gedanken von Werner Eichenberger erläutert Ausstellungsmacher Heinrich Schütz Hintergründe, Motivation und Zielsetzungen der Sonderausstellung - und dankt den vielen am Werk beteiligten.

In seiner Festrede zeigt PD Dr. Christian von Zimmermann, Projektleiter der «Historisch-kritischen Gesamtausgabe der Werke und Predigten von Jeremias Gotthelf», interessante Aspekte der Novelle auf, erhellt Zusammenhänge, die für die Zuhörenden, und auch für die Ausstellungsmacher, neu sind - und zeichnet so ein umfassendes, facettenreiches Bild dieser Gotthelf'schen Perle.

Stimmungsbilder Vernissage "Die schwarze Spinne".

Anschliessend gehts zur Besichtigung der Ausstellung und zum Apéro: Dank frühlingshaften Temperaturen trifft man sich dazu auf dem «Bitzius Platz» zwischen Museum, Pfrundscheune und Spycher. Es ergeben sich interessante Gespräch über «Die schwarze Spinne», über Gotthelf und die Welt ganz allgemein...

Gute Stimmung beim Apéro der Vernissage "Die schwarze Spinne".

Februar/März: Wechsel der Sonderausstellung
   

«Die schwarze Spinne» kommt - «Uli der Knecht»

   
Nach der Sonderausstellung
«Uli der Knecht wird 60» präsentiert das Gotthelf Zentrum nun die nächste grosse Ausstellung zur Novelle «Die schwarze Spinne». Ein etwas wehmütiger Blick zurück und Impressionen vom "Neubau".
   

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Uli und Vreneli müssen weichen - die Requisiten des grossen Dioramas warten im Gang auf den Abtransport.
   

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Passend zu der mystischen Stimmung der Novelle «Die schwarze Spinne» soll der ganze Ausstellungsraum zu einer geheimnisvollen Emmentaler Landschaft gestaltet werden - da ist professionelles Schreinerhandwerk gefragt!

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Felix Joss, Serigrafie & Schriftgrafik, montiert mit seiner Tochter Céline in millimetergenauer Präzisionsarbeit die Wandelemente, welche Grafiker Kurt Eichenberger gestaltet hat. Sie verwandeln den Ausstellungsraum in eine dunkle, magische Welt - und werden Besucherinnen und Besucher ganz in die mittelalterliche Sagenwelt entführen.

Wie der Raum zum Schluss aussehen wird: Das zeigen wir hier nicht - dazu müssen Sie selbst zu uns ins Gotthelf Zentrum kommen! Es wird sich lohnen. Wir freuen uns auf Sie.


19. März 2016: Putztag im Gotthelf Zentrum
     

Gemeinsam für eine gute Sache im Einsatz

   
Vorstand und Leitungs-Team machen  am Putztag miteinander die Umgebung für die neue Saison bereit.

   

Jäten, Rechen, Wischen, Reinigen mit dem Hochdruckgerät - Blumenbeete und Kiesflächen, Treppen, Brunnen und Weiher: Alles soll am Tag der Eröffnung perfekt aussehen.

Vorstand und Leitungs-Team arbeiten engagiert für das Gotthelf Zentrum.


"Mit gekrümmtem Rücken" im Einsatz für das Gotthelf Zentrum...

Vorstand und Leitungs-Team arbeiten engagiert für das Gotthelf Zentrum.

   
So präsentieren sich Umgebung und Pfarrhaus nach dem Putztag - auch die Schneeglöcklein haben sich "herausgeputzt!

Die Vorbereitungsarbeiten sind gemacht: Der Frühling kann kommen - und die neu Saison kann eröffnet werden!

 



19. Januar 2016: Besuch aus São Paulo
     

«A Aranha Negra»: Bald wütet die «Schwarze Spinne» auf Portugiesisch


Heute erhalten wir Besuch aus Brasilien: Dr. Marcus Mazzari, Germanistik-Professor aus São Paulo, auf Spurensuche zu Gotthelfs Novelle „Die schwarze Spinne“.

„Kindbettimann“? „Kannenbirnenschnitze“? Dies sind zwei der Wörter aus der „Schwarzen Spinne“, die Marcus Mazzari nicht versteht. Der Professor der Universität São Paulo ist daran, die berühmteste Novelle Gotthelfs ins Portugiesische zu übersetzen.
Darum nimmt er mit dem Gotthelf Zentrum Kontakt auf: Er möchte uns gerne in Lützelflüh besuchen, die Wirkungsstätte Gotthelfs persönlich kennen lernen, vor allem aber auch eine Vorstellung von der Landschaft des Emmentals bekommen, in dem "Die schwarze Spinne" spielt.

Irgendwie verrückt!
Aus São Paolo, der grössten Stadt der südlichen Halbkugel, einer Megalopolis mit 12 Millionen Einwohnern, kommt also einer zu uns nach Lützelflüh: Weil Gotthelf ihm etwas zu sagen hat, ihn beeindruckt, ihn, der schon „Romeo und Julia auf dem Dorfe“ von Gottfried Keller übersetzt hat.

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Das Bündnis mit dem Teufel in der Weltliteratur
Darum geht es im Vorlesungszyklus 2016 von Professor Mazzari im Rahmen der „Literatura Comparada“, der vergleichenden Literatur. Denn das Thema des „Faustischen Pakts“ ist quasi global. Den Teufelspakt gibt es zum Beispiel in der englischen und spanischen Literatur, der deutschen Dichtkunst, bei Goethe oder Thomas Mann, aber auch in der lateinamerikanischen Literatur. Und eben bei Gotthelf: In der „Schwarzen Spinne“ schliesst Christine einen Vertrag mit dem Teufel, damit er die verlangten hundert ausgewachsenen Buchen zur Burg Bärhegen transportiert, wie es Hans von Stoffeln von den Bauern verlangt. Mit einem Kuss wird der unheilvolle Pakt besiegelt…

Bald auch auf Portugiesisch
"Die schwarze Spinne" ist zwar schon in ein gutes Dutzend Sprachen übersetzt worden, zum Beispiel ins Hebräische, ins Litauische und gar ins Japanische – aber Portugiesisch gibt es sie noch nicht! Also entschliesst sich der Professor, dies an die Hand zu nehmen; im nächsten Jahr soll sie erscheinen.


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